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Medienpsychologie: Warum alle über den Wal reden

aus Auf den Punkt · 25.04.2026 · 17 Min.

Worum es geht

In der Episode wird die mediale und gesellschaftliche Reaktion auf den gestrandeten Buckelwal in der Ostsee thematisiert. Frank Schwab, Medienpsychologe an der Universität Würzburg, erklärt, warum Menschen eine parasoziale Beziehung zu Tieren aufbauen und warum das Schicksal eines einzelnen Wals so stark emotionalisiert. Es wird auf die Symbolkraft des Wals eingegangen, der in Mythologie und Umweltbewegungen eine bedeutende Rolle spielt, sowie auf die menschliche Tendenz, Tiere zu vermenschlichen und ihnen Namen zu geben. Zudem wird die Projektionsfläche für Schuld, Hoffnung und den Wunsch nach Retter- und Heldengeschichten beleuchtet, wobei auch die sozialen Medien eine zentrale Rolle bei der Verstärkung des öffentlichen Interesses spielen. Abschließend wird diskutiert, warum das Thema so lange die Aufmerksamkeit hält und welche gesellschaftlichen und psychologischen Mechanismen hinter der medialen Aufregung stehen.

Beschreibung

Warum bewegt uns das Drama um einen Buckelwal in der Ostsee so sehr? Weil er für vieles eine Projektionsfläche ist, sagt Frank Schwab von der Uni Würzburg.

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