
So schmuggelt ein Aktivist Daten an Irans Zensur vorbei
aus F.A.Z. Wissen · 24.04.2026 · 19 Min.
Worum es geht
Die Podcast-Episode beschreibt das innovative System Touche, das von Evan Alireza Firoozi und seiner Organisation Net Freedom Pioneers entwickelt wurde, um die Internetzensur im Iran zu umgehen. Dabei werden Daten in Satelliten-TV-Signale eingebettet, die von den meisten Haushalten empfangen werden, um so kuratierte Informationen, Nachrichten und Software zu übertragen. Firoozi erzählt von seiner persönlichen Geschichte als Aktivist im Iran, den Gefahren, den Angriffen der Regierung und der technischen Entwicklung des Systems, das resistent gegen Störungen ist. Das Projekt lebt zum Teil von Nutzer-Weiterverbreitung und wird durch Spenden finanziert, wobei es immer wieder zu Konflikten mit den iranischen Behörden kommt, die versuchen, die Signale zu stören. Zudem wird die Nutzung von Satelliten-Internet wie Starlink diskutiert, um die Bevölkerung noch besser zu vernetzen, was jedoch mit Risiken verbunden ist. Das System zeigt, wie technologische Innovationen in repressiven Staaten eine wichtige Rolle im Kampf für Informationsfreiheit spielen können.
Beschreibung
In den Signalen von TV-Satelliten versteckt Evan Alireza Firoozi Artikel, Videos und Software. Ein Gespräch über den Rüstungswettstreit mit Irans Zensurbehörden – und ein Mädchen, das erstmals olympische Athletinnen sah.
Themen
- Umgehung der Internetsperren im Iran
- Satellitentechnologie und Datenübertragung
- Aktivismus und Menschenrechte im Iran
- Technologieentwicklung gegen Zensur
- Auswirkungen von Internet-Blackouts