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Familien­unternehmen sind nicht alle zarte Pflänzchen – von Carmen Giovanazzi

aus JACOBIN Podcast · 18.04.2026 · 7 Min.

Worum es geht

Die deutsche Unternehmerlandschaft ist geprägt von Familienunternehmen, die oft als kleine Betriebe wahrgenommen werden, in Wirklichkeit jedoch Weltkonzerne wie Satorius, Henkel oder VW sind. Diese Unternehmen nutzen Lobbyorganisationen wie die Stiftung Familienunternehm'n, um ihre Interessen zu vertreten und politische Entscheidungen zu beeinflussen. Studien zeigen, dass Börsennotierte Familienunternehmen höhere Gewinne einbehalten und damit zur Vermögensungleichheit beitragen. Es wird diskutiert, wie eine progressive Besteuerung von Vermögen verhindert wird und wie die fehlende Transparenz über Unternehmensvermögen die Gesellschaft und Wissenschaft beeinträchtigt.

Beschreibung

Die meisten Menschen denken bei »Familienunternehmen« an die Bäckerei von nebenan. In vielen Fällen verbergen sich dahinter jedoch Weltkonzerne, die durch geschickte Lobbyarbeit ihre Privilegien schützen. Artikel vom 23. März 2026: https://jacobin.de/artikel/familienunternehmen-konzerne-lobby-ungleichheit Seit 2011 veröffentlicht JACOBIN täglich Kommentare und Analysen zu Politik und Gesellschaft, seit 2020 auch in deutscher Sprache. Die besten Beiträge gibt es als Audioformat zum Nachhören. Nur dank der Unterstützung von Magazin-Abonnentinnen und Abonnenten können wir unsere Arbeit machen, mehr Menschen erreichen und kostenlose Audio-Inhalte wie diesen produzieren. Und wenn Du schon ein Abo hast und mehr tun möchtest, kannst Du gerne auch etwas regelmäßig an uns spenden via www.jacobin.de/podcast. Zu unseren anderen Kanälen: Instagram: www.instagram.com/jacobinmag_de X: www.twitter.com/jacobinmag_de YouTube: www.youtube.com/c/JacobinMagazin Webseite: www.jacobin.de

Themen

„Ein zentrales Merkmal von Familienunternehmen ist das mindestens fünfundzwanzig Prozent des Unternehmensvermögens – also eine Sperrminorität – von der Familie gehalten wird.“