
Das Kreuz bei der AfD als sadistischer Lustgewinn - Robert Misik über Erziehung zur Grausamkeit
aus Die Wochendämmerung - Der stabile Wochenrückblick · 18.09.2026 · 61 Min.
Worum es geht
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt diskutieren Holger und Katrin mit Robert Misik über die Ursachen des Rechtsradikalismus und die psychologischen Mechanismen, die Menschen in faschistische Bewegungen treiben. Misik erklärt, dass Begriffe wie Rechtspopulismus oft verharmlosen und plädiert für eine präzise Beschreibung des Geschehens als faschistisch. Er beschreibt, wie Massenpsychologie und die Ausschaltung von Gewissen und Triebhemmungen Menschen verändern können, insbesondere in der heutigen medialen Dauerpräsenz. Die Diskussion umfasst auch die Rolle von Lügen in der Politik und die Grenzen juristischer Lösungen für soziale Probleme. Misik reflektiert zudem über die Wirkung seines Buches und die Herausforderungen, die Gesellschaft durch diese Entwicklungen erlebt.
Beschreibung
Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt suchen viele nach Erklärungen. Schon vor der Wahl hat Robert Misik in seinem Buch "Erziehung zur Grausamkeit" viele aufgeschrieben. Und genau darüber sprechen Holger und Katrin mit ihm in dieser Folge. Robert Misik ist Schriftsteller und Journalist. "Was Linke denken", "Marx für Eilige" oder "Die falschen Freunde der einfachen Leute" sind nur eine kleine Auswahl seines bisherigen Werks.
Themen
- Landtagswahl Sachsen-Anhalt
- Rechtsradikalismus und Faschismus
- Psychologie der Massen
- Erziehung zur Grausamkeit
- Medien und politische Lügen
„Das Ziel dieser Art von Agitation ist die mörderischen und aggressiven und destruktiven Impulse der Menschen zu entfesseln.“