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Worauf kommt es beim Austausch eines Herzschrittmachers und Defibrillators an?

aus Kliniksprechstunde · 10.05.2026 · 19 Min.

Worum es geht

In der Episode wird erläutert, wann und warum Herzschrittmacher und Defibrillatoren ausgetauscht werden müssen, etwa bei Batterieversagen oder Funktionsstörungen. Es wird auf die technischen Unterschiede zwischen den Geräten eingegangen und erklärt, wie die Geräte im Körper verankert sind. Zudem werden Risiken wie Infektionen und Kabeldefekte besprochen, inklusive der Herausforderungen bei der Entfernung verwachsener Kabel und der Einsatz moderner Extraktionsmethoden. Der Podcast thematisiert auch die Entwicklung kabelloser Systeme, die in Zukunft eine Alternative darstellen könnten, sowie die Bedeutung eines spezialisierten Teams und eines sicheren Umfelds bei Eingriffen. Abschließend wird die Dauer der Eingriffe und die postoperativen Abläufe erklärt.

Beschreibung

Ein Herzschrittmacher oder Defibrillator kann Leben retten, doch vielen Patientinnen und Patienten ist nicht bewusst, dass ein Austausch im Laufe der Zeit notwendig werden kann. Dr. Lukas Kaiser, FESC, Leitender Oberarzt in der Kardiologie und Internistischen Intensivmedizin in der Asklepios Klinik St. Georg in Hamburg erklärt, was Herzschrittmacher und Defibrillatoren gemeinsam haben, wann ein Wechsel erforderlich ist und wie der Eingriff abläuft. Dabei geht es auch um mögliche Gründe für einen Austausch, wie zum Beispiel Probleme mit Elektroden, Infektionen oder technische Veränderungen. Ein oft unterschätzter Punkt: Auch bei anderen Eingriffen, zum Beispiel beim Zahnarzt, können Bakterien ins Blut gelangen und den Schrittmacher infizieren. Zudem wird erklärt, welche Rolle die Haltbarkeit der Kabel spielt und welche modernen Alternativen es heutzutage gibt, etwa kabellose Herzschrittmacher. Ein weiterer besonderer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit: Kardiologie und Herzchirurgie arbeiten bei solchen Eingriffen eng zusammen – oft in spezialisierten Zentren, um Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen.

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