
Ist Wandern in der Natur wirklich ein Stresskiller?
aus Durchblick – der Wissenschaftspodcast · 22.04.2026 · 15 Min.
Worum es geht
In dieser Folge wird untersucht, warum die Kombination aus Natur und Bewegung, insbesondere beim Wandern in den Bergen, einen positiven Einfluss auf unser Stresslevel hat. Nicole Bauer erklärt, dass Natur und körperliche Aktivität zwei zentrale Motive für Erholung sind, wobei Bewegung hilft, das Gedankenkarussell zu stoppen und Stresshormone zu senken. Verschiedene Theorien, wie die psychoevolutionäre Stress-Erholungstheorie und die Aufmerksamkeitserholungstheorie, beleuchten, warum natürliche Umwelten besonders erholsam sind, da sie faszinierend, alltagsfern, sinnvoll und kompatibel mit unseren Bedürfnissen sind. Die Forschung zeigt, dass Naturerlebnisse, auch im Alltag, das Wohlbefinden fördern und langfristig zur Prävention mentaler Erkrankungen beitragen können. Bauer betont die Bedeutung, Erholungsphasen bewusst in den Alltag zu integrieren, etwa durch Gärtnern oder Spaziergänge im Wald, um die heilende Kraft der Natur dauerhaft zu nutzen.
Beschreibung
Umweltpsychologin Nicole Bauer vom WSL erklärt, warum uns die Berge so guttun und weshalb die Kombination aus Natur und Bewegung unser Stresslevel messbar senkt. In dieser Folge geht es darum, was psychologisch passiert, wenn wir wandern gehen und wie wir dieses Erholungsgefühl in den Alltag retten können.
Themen
- Psychologische Effekte von Natur und Bewegung
- Stressabbau durch Wandern in den Bergen
- Wissenschaftliche Forschung zu Naturerholung
- Gesundheitliche Vorteile von Naturerlebnissen
- Gesellschaftliche Bedeutung von Natur und Landschaft