
Bundesregierung beschließt Zehn-Punkte-Plan gegen islamistischen Terrorismus #139
aus Epoch Im Fokus · 17.09.2026 · 6 Min.
Worum es geht
Nach einem islamistisch motivierten Anschlag in Berlin hat die Bundesregierung ein umfassendes Maßnahmenpaket vorgestellt, das strafrechtliche Verschärfungen, verbesserte Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden und verstärkte Prävention vorsieht. Dazu gehören unter anderem Mindestfreiheitsstrafen für gefährliche Körperverletzungen, erweiterte Kompetenzen der Jugendgerichte sowie der Einsatz elektronischer Fußfesseln bei Gefährdern. Zudem soll die Prävention durch Bildungsarbeit, digitale Gegenangebote und die Einbindung muslimischer Gemeinschaften gestärkt werden. Das Kompetenzzentrum für Islamismusprävention und Deradikalisierung wird ebenfalls ausgebaut, um Radikalisierung frühzeitig entgegenzuwirken. Ziel ist es, die Sicherheit zu erhöhen und Jugendlichen den Weg in den Extremismus zu erschweren.
Beschreibung
Die Koalition will islamistischen Terrorismus künftig konsequenter bekämpfen. Ein Zehn-Punkte-Plan sieht unter anderem härtere Strafen, mehr Gefährderüberwachung und stärkere Prävention vor.
Themen
- Zehn-Punkte-Plan der Bundesregierung
- Bekämpfung islamistischer Terrorismus
- Strafrechtsverschärfungen und Prävention
- Verbesserter Informationsaustausch der Behörden
- Deradikalisierung und Präventionsmaßnahmen