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Richtig schön in die Ecke gestrichen. Folge 251
aus Besteckkastengeschichten · 11.09.2026 · 65 Min.
Beschreibung
Nach zwei furiosen Gästefolgen melden sich Leffler und Garbelmann in Zweisamkeit zurück – wie gewohnt auf der Grundlage des radikalen Humanismus und in bester Plauderlaune. In dieser Folge nehmen die beiden die Macht der Sprache unter die Lupe: Warum wimmelt es in der Sozialen Arbeit nur so vor Abkürzungen, während Werber am liebsten Anglizismen nutzen? Außerdem geht es um schräge Behörden-Namen, die Mystik des Johannesevangeliums, gruselige gelbe Tapeten im Kino und zerfallende Magnetbänder. Die Themen im Überblick: Rückkehr & Gesundheits-Update: Was nach vier Monaten Pause passiert – vom beruhigenden Vorsorge-Ultraschall beim Urologen mit 52 Jahren bis zur Verwirrung um stachelige IGeL-Leistungen. Der deutsche Abkürzungsfimmel vs. Werber-Deutsch: Warum Sozialarbeiter in ihrer Geheimsprache von Orgatops, IFD und PIT sprechen, während Werbeagenturen den klassischen Entwurf lieber als Draft oder Brandzeichen bezeichnen. Behörden-Humor & Lehnwörter: Ist der Name der Finanzamt-Software Elster ein heimlicher Scherz über diebische Vögel? Und was bedeutet das japanische Wort Komorebi? „Am Anfang war das Wort“: Ein philosophischer Ausflug ins Johannesevangelium, die Frage nach der eigenen ersten Erinnerung und wem das eigene Wort am Ende dient – der Heilung oder dem Konsum. Popkultur & Liminal Spaces: Die Faszination und der Grusel des Found-Footage-Films Backrooms, Erinnerungen an verlassene Bankgebäude in Kassel, das Scheitern von Filmerklärungen bei J.J. Abrams und die Begeisterung für die Filmschmiede A24. Musik-Tipp: The Disintegration Loops von Ambient-Künstler William Basinski