
Wie sicher ist die Schweiz?
aus Durchblick – der Wissenschaftspodcast · 07.09.2026 · 20 Min.
Worum es geht
In der Episode wird die Diskrepanz zwischen dem objektiven Sicherheitsniveau in der Schweiz und dem subjektiven Unsicherheitsgefühl der Bevölkerung thematisiert. Gewaltforscher Dirk Baier erklärt, dass schwere Gewalt in der Schweiz sehr selten ist und die Kriminalitätsraten in vielen Bereichen sogar rückläufig sind. Dennoch steigt das Unsicherheitsgefühl, was vor allem durch mediale Berichterstattung und soziale Medien verstärkt wird. Besonders spektakuläre Einzelfälle wie Messerattacken oder Schießereien prägen die öffentliche Wahrnehmung und führen zu einer verzerrten Einschätzung der tatsächlichen Gefahrenlage. Zudem wird diskutiert, wie Ängste und Sicherheitsforderungen gesellschaftliche Folgen haben können, etwa durch Diskriminierung bestimmter Gruppen oder politische Forderungen nach härteren Strafen. Abschließend wird die Schweiz im internationalen Vergleich als eines der sichersten Länder eingeordnet, wobei häusliche Gewalt weiterhin eine Herausforderung darstellt.
Beschreibung
Aarau, Winterthur, Crans-Montana: Die Schweiz erlebt schwere Tragödien. Gleichzeitig fühlt sich die Bevölkerung so unsicher wie seit 20 Jahren nicht mehr. Wird die Schweiz gefährlicher oder trügt unser Sicherheitsgefühl? Das erklärt Gewaltforscher Dirk Baier.
Themen
- Sicherheitsgefühl in der Schweiz
- Gewaltkriminalität und Statistik
- Medienwirkung auf Wahrnehmung
- gesellschaftliche Angst und Diskriminierung
- internationale Sicherheitsvergleiche