
Tony - ein Kenianer kämpft für Russland
aus NZZ Akzent · 08.04.2026 · 17 Min.
Worum es geht
Tony, ein junger Kenianer, wird nach Russland gelockt, um dort zu arbeiten, landet jedoch stattdessen im Krieg gegen die Ukraine. Er wird gezwungen, einen Militärvertrag zu unterschreiben und an die Front geschickt, wo er knapp dem Tod entkommt. Nach seiner Rückkehr nach Kenia leidet Tony unter gesundheitlichen Problemen, Schulden und der Suche nach einem Job, um sich wieder zu stabilisieren. Die kenianische Regierung reagiert auf die Rekrutierung von afrikanischen Männern für den Krieg, nachdem Berichte über mögliche Verwicklungen von Regierungsmitgliedern aufgetaucht sind.
Beschreibung
Ein junger Kenianer reist für einen vermeintlichen Job nach Russland – und landet im Krieg gegen die Ukraine. Tony wird nach seiner Ankunft gezwungen, einen Militärvertrag zu unterschreiben und an die Front geschickt. Afrika-Korrespondent Samuel Misteli erzählt, wie solche Rekrutierungen ablaufen – und wie Tony nur knapp überlebt. «Oft schickt Russland sie als Kanonenfutter», sagt er. Heute ist Tony zurück in Kenia, immer noch verletzt und verschuldet. Heutiger Gast: Samuel Misteli Moderation: Dominik Schottner Redaktion: David Vogel Samuels Porträt zum Lesen findet [hier](https://www.nzz.ch/international/afrikanische-soldaten-im-ukraine-krieg-tonys-flucht-aus-der-unterwelt-ld.1926161) auf der Seite der NZZ. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/)
Themen
- Rekrutierung von afrikanischen Söldnern
- Krieg in der Ukraine
- Auswirkungen auf individuelle Schicksale