
Warum war Q.ANT nur als Ausgründung realisierbar, Michael Förtsch?
aus Bits & Bolzen - wenn Industriewelten verschmelzen · 07.09.2026 · 47 Min.
Beschreibung
Q.ANT ist ein Deeptech-Unternehmen aus Stuttgart, das photonische Prozessoren entwickelt – also Computerchips, die mit Licht statt mit elektrischen Impulsen rechnen. Das Unternehmen arbeitet damit an einer Technologie, die KI-Rechenleistung energieeffizienter machen soll und zugleich einen neuen Ansatz für die nächste Generation von Hochleistungsrechnern bietet. In dieser Folge von Bits & Bolzen sprechen Anja Hendel und Michael Förtsch, Gründer und CEO von Q.ANT, über die Entstehungsgeschichte des Unternehmens. Q.ANT ist aus dem Maschinenbaukonzern Trumpf hervorgegangen – und genau diese Konstellation steht im Zentrum des Gesprächs: Warum war dieses Vorhaben nur als Ausgründung realisierbar? Drei Gründe stehen dabei im Mittelpunkt: Schutz vor der Logik des Kerngeschäfts Innerhalb eines erfolgreichen Konzerns würde ein Vorhaben ohne direkten Bezug zur bestehenden Cashcow schnell an den Rand gedrängt. Mehr Geschwindigkeit außerhalb der Konzernprozesse Die nötige Dynamik für Technologieentwicklung, Produktfindung und Marktanpassung war nur mit eigener Struktur, eigenem Budget und ohne Corporate-Schleifen möglich. Echte unternehmerische Verantwortung Die Ausgründung war so gebaut, dass Entscheidungen, Risiken und Konsequenzen vollständig in der neuen Firma lagen – genau das sollte radikales Handeln ermöglichen. Moderation: Andreas Hermwille