Die angespannte Mitte. Studienvorstellung und Diskussion mit Fokus auf Schleswig-Holstein
aus Zeitgeschichte erleben. Der Podcast der Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung · 05.03.2026 · 89 Min.
Beschreibung
Seit 2006 gibt die Friedrich-Ebert-Stiftung etwa alle zwei Jahre eine neue Ausgabe der „FES-Mitte-Studie“ heraus. In dieser Studie werden die Verbreitung, Entwicklung und Hintergründe rechtsextremer, menschenfeindlicher und antidemokratischer Einstellungen in der deutschen Gesellschaft untersucht. Die diesjährige Ausgabe unter dem Titel „Die angespannte Mitte“ blickt auf die Normalisierung des Rechtsextremismus und aktuelle Entwicklungen in Zeiten globaler Verunsicherungen. In der Mitte der Gesellschaft ist die Anspannung durch polarisierende Debatten, äußere Konflikte, innere Krisen, geschürte Ängste und reale Probleme zu spüren. Ein Großteil nimmt diese Anspannung in Form einer Bedrohung durch den Rechtsextremismus wahr. Gleichzeitig ist jedoch in der Mitte der Gesellschaft eine Normalisierung bezüglich bestimmter antidemokratischer und menschenfeindlicher Aussagen zu beobachten. Diese und weitere Ergebnisse diskutierten am 4. März 2026 im Willy-Brandt-Haus Lübeck Amelie Nickel, Co-Autorin der Studie, Niclas Dürbrook, MdL und SPD-Fraktionssprecher für Rechtsextremismus, und Torsten Nagel, Regionale Beratungsteams gegen Rechtsextremismus Schleswig-Holstein. Moderation: Cosima Schmitt, Journalistin, Begrüßung: Bettina Greiner, Leiterin Willy-Brandt-Haus Lübeck und Stine Klapper, Leiterin Regionalbüro Nord der Friedrich-Ebert-Stiftung Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung online: Webseite: www.willy-brandt.de/ Newsletter: www.willy-brandt.de/newsletter/ Instagram: www.instagram.com/bwbstiftung/ Facebook: www.facebook.com/BundeskanzlerWillyBrandtStiftung/ YouTube: www.youtube.com/@BWBStiftung Bildnachweis: Dietz/bergsee, blau