
„Diese Rohstoffe gibt es nicht auf unserem Planeten“ | c’t uplink
aus c’t uplink - der IT-Podcast aus Nerdistan · 26.09.2026 · 69 Min.
Worum es geht
KI-Rechenzentren wachsen weltweit rasant, getrieben von enormen Investitionen von Unternehmen wie OpenAI, Meta und Microsoft, die jährlich bis zu einer Billion US-Dollar in den Ausbau stecken. Die Technik dieser Zentren unterscheidet sich deutlich von klassischen Rechenzentren, etwa durch einen deutlich höheren Stromverbrauch pro Rack. Die Entwicklung und Fertigung der benötigten Chips ist extrem kostenintensiv und wird von großen Firmen mit spezialisierten Auftragsentwicklern vorangetrieben. Trotz des Hypes ist der Markt noch spekulativ, da nicht sicher ist, wie sich die Nachfrage langfristig entwickelt. Zudem werden ökologische und infrastrukturelle Aspekte diskutiert, wobei auch die politische Förderung und die Nutzung alter Industrieflächen eine Rolle spielen. Die Folge bietet einen tiefen Einblick in die komplexe Welt der KI-Infrastruktur und deren Herausforderungen.
Beschreibung
Viel Rechenleistung auf kleinster Fläche, aber auch ein enormer Ressourcenverbrauch. Welche Technik in KI-Rechenzentren steckt sowie über deren „Risiken und Nebenwirkungen“ sprechen wir in c’t uplink. Weltweit entstehen KI-Rechenzentren, nicht nur in den USA oder China, sondern auch in Europa und Deutschland. Firmen wie OpenAI, Meta, xAI oder Microsoft stecken in den Ausbau pro Jahr bis zu einer Billion US-Dollar – ja, kein Übersetzungsfehler, mehr als 1000 Milliarden US-Dollar. Wie sich diese neuen KI-Anlagen von klassischen Rechenzentren unterscheiden, erläutert c’t-Redakteur Christof Windeck in der aktuellen Folge von c’t uplink. Etwa, warum ein KI-Rack heute bis zu 160 Kilowatt schluckt, während gewöhnliche Serverschränke bei 5 bis 15 Kilowatt liegen. Im Gespräch mit Moderator Keywan Tonekaboni geht es darum, wie Nvidia, AMD, Google und Amazon ihre Beschleuniger bauen, was Chiplets und High-Bandwidth-Memory leisten und warum der Datentransport mehr Energie kostet als die eigentliche Berechnung. Nicht nur die Chip-Architektur ist relevant, sondern auch die Bauweise der Gebäude. Und die unterscheidet sich stark zwischen den USA, wo es viel Fläche im Nirgendwo gibt, und Europa mit seiner hohen Bevölkerungsdichte. Und dann ist da noch das Thema Kühlung, denn wo viel Rechenpower ist, gibt es auch enorme Abwärme. Die beiden c’t Redakteure diskutieren dabei auch über die Umweltfolgen von KI-Rechenzentren, warum die nicht unbedingt ihren momentan zu hohen Wasserbrauch haben müssten und ob der Planet eigentlich genügend Ressourcen hat für die Visionen von Elon Musk & Co.?
Themen
- KI-Rechenzentren und deren Technik
- Investitionen und Spekulation im KI-Sektor
- Unterschiede zu klassischen Rechenzentren
- Chipentwicklung und Marktakteure
- Infrastruktur und ökologische Aspekte