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#005 Bergbau: Vom harten Leben und den Wunden der Berge

aus Aufgehorcht! Der Podcast mitten aus dem Nationalpark Hohe Tauern. Mit faszinierendem Naturwissen, Begegnungen und besonderen Klängen · 28.01.2026 · 24 Min.

Worum es geht

Der Bergbau in den Hohen Tauern lockte Menschen seit Jahrtausenden mit Bodenschätzen wie Kupfer, Gold und Bergkristall bis in extreme Höhen. Die Geschichte des Bergbaus in der Region ist eng mit der Besiedlungsgeschichte verbunden. Von der Bronzezeit bis zur Neuzeit wurde Bergbau betrieben, wobei Frauen und Kinder auch an der Arbeit beteiligt waren. Der Abbau von Kupfer, Gold und Eisen erforderte spezielle Kenntnisse und Techniken, um die Metalle aus dem Gestein zu gewinnen. Der Bergbau war ökonomisch bedeutend, sowohl für die Arbeiter als auch für die Herrschenden. Trotz des wirtschaftlichen Aufschwungs brachte der Bergbau auch Umweltzerstörung durch Abholzung und Luftverschmutzung mit sich. Heute gibt es kaum noch Bergbau in den Hohen Tauern, mit Ausnahme des Wolframwerks in Mittersill, das weiterhin Bedeutung hat.

Beschreibung

Lange bevor die Hohen Tauern zum Schutzgebiet wurden, waren sie ein Zentrum des Bergbaus. Kupfer, Gold, Eisen und Bergkristall lockten Menschen bis in extreme Höhen. In dunklen Stollen, an abgeholzten Berghängen und rauchenden Schmelzplätzen entstand Reichtum – aber auch Umweltzerstörung. Diese Folge von „aufgehorcht“ erzählt von frühem Know-how und harter Arbeit, von Knappinnen und Knappen, von Waldordnungen und Bauernaufständen. Und sie stellt die Frage: Wie viel Natur blieb – und warum ist es gut, dass heute ein Nationalpark schützt, was einst ausgebeutet wurde? Zu Gast: Waldtraud Moser-Schmidl, Archäologin und Kustodin, Mittersill Manuel Vilgut, Landesmuseum Kärnten Harald Stadler, Archäologe und Historiker, Universität Innsbruck

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