
EU macht ernst: KI-Gesetz tritt im August in Kraft
aus Superkraft KI News | by Jörg Schieb · 28.04.2026 · 1 Min.
Worum es geht
Ab dem 2. August 2026 wird die EU-KI-Verordnung verbindlich und setzt damit einen bedeutenden Meilenstein in der Regulierung künstlicher Intelligenz. Hochrisiko-Anwendungen in Bereichen wie Medizin und Personalwesen müssen künftig strenge Transparenz- und Dokumentationspflichten erfüllen, um den Schutz der Nutzer zu gewährleisten. Verstöße gegen die Vorschriften können mit Bußgeldern von bis zu 35 Millionen Euro oder 7 Prozent des weltweiten Umsatzes geahndet werden. Parallel dazu werden die Datenschutzregeln durch das Digital-Omnibus-Paket harmonisiert, was bedeutet, dass KI-Training unter bestimmten Bedingungen auf Basis berechtigter Interessen erlaubt ist, ohne explizite Zustimmung. Für Unternehmen bedeutet dies eine verstärkte Pflicht zur Einhaltung von Compliance und Datenschutz, wobei der Europäische Datenschutzausschuss bereits Standard-Vorlagen für Datenschutz-Folgenabschätzungen veröffentlicht hat. Insgesamt zeigt die EU mit diesen Maßnahmen, dass sie auf klare, verbindliche Regeln statt auf Wildwuchs setzt.
Beschreibung
Die EU-KI-Verordnung wird ab 2. August 2026 verbindlich und führt strenge Regeln für Hochrisiko-KI ein – mit drastischen Strafen von bis zu 35 Millionen Euro.
Themen
- EU-KI-Gesetz
- Regulierung von Künstlicher Intelligenz
- Datenschutz und Compliance
„Europa setzt auf klare Spielregeln statt auf Wildwuchs.“