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Geschickt kommunizieren: Wie steigern wir Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen?

aus Konsens: Der Psychologie-Shortcast für die Politik · 14.05.2026 · 8 Min.

Worum es geht

Der Podcast thematisiert die Bedeutung der psychologischen Faktoren bei der Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen. Es wird erläutert, dass die Wahrnehmung von Fairness und Effektivität zentrale Rollen spielen und durch gezielte Kommunikation beeinflusst werden können. Studien zeigen, dass das einfache Erklären der Maßnahmen sowie die Betonung sozialer Gerechtigkeit die Akzeptanz steigern. Dabei ist es wichtig, dass Maßnahmen gut gestaltet sind und die Kommunikation transparent und verständlich erfolgt, um die Unterstützung der Bevölkerung zu sichern. Politiker und Medien sollten daher auf eine proaktive Informationspolitik setzen, um Klimaschutzmaßnahmen erfolgreich umzusetzen und Widerstände zu minimieren.

Beschreibung

Akzeptanz von Klimaschutzmaßnahmen: Psychologische Strategien für erfolgreiche Maßnahmengestaltung und -kommunikation Um CO2-Emissionen zu reduzieren, braucht es neben Änderungen im individuellen Verhalten die Umsetzung staatlicher Maßnahmen (z.B. Gesetze, die erneuerbare Energien fördern, oder Anreize wie den CO2-Preis). Je stärker solche Klimaschutzmaßnahmen gesellschaftlich akzeptiert werden, desto erfolgreicher können sie umgesetzt werden. Es ist daher wichtig zu verstehen, welche psychologischen Faktoren die Zustimmung zu Klimaschutzmaßnahmen beeinflussen – und wie diese Zustimmung durch wirksame Kommunikation gesteigert werden kann. Psychologische Forschung zeigt, dass die Berücksichtigung von Wirksamkeit und Fairness bei der Gestaltung und Kommunikation der Maßnahmen deren Zustimmung erhöhen kann. Unser Studiogast: Kevin E. Tiede Der besprochene Policy Ultra-Brief: https://pada.psycharchives.org/preview/bitstream/3fe7cc7c-c147-40e9-98a8-3ac7256f6a16 Autor:innen: Kevin E. Tiede (*1, 2) Sonja Grelle (*3) Sarah Pelull (*1, 2) Cornelia Betsch (1, 2) Jean-Henri Huttarsch (4) Mirjam A. Jenny (1, 2) Wilhelm Hofmann (3, 5) 1 Institute for Planetary Health Behaviour, Universität Erfurt 2 Health Communication, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin 3 Fachbereich Psychologie, Ruhr-Universität Bochum 4 Research Institute for Sustainability at GFZ (RIFS) 5 German Center for Mental Health (DZPG), Partner Site Bochum-Marburg * geteilte Erstautor:innenschaft

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