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Neue Eskalationsstufe im Übernahme-Streitfall Paramount/Warner! Probleme bei der deutschen Filmförderung?! Prognosen zu "The End of Oak Street" und dem neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko"

aus Box Office Inside · 13.08.2026 · 59 Min.

Beschreibung

In der neuen Folge von Box Office Inside analysieren Chris Schinke und Yannick Vollweiler die nächste Eskalationsstufe im Übernahmepoker zwischen Paramount und Warner Bros. Discovery. David Ellison erhöht den Druck auf Kalifornien und droht damit, die Studios aus Hollywood abzuziehen, sollte es keine Einigung im Kartellstreit geben. Chris und Yannick diskutieren, wie realistisch dieses Szenario ist, warum sich inzwischen auch Kinoketten und Gewerkschaften in die Debatte einschalten und welche Folgen ein monatelanger Stillstand für Produktion, Franchises und die gesamte Hollywood-Pipeline haben könnte. Außerdem geht es um die angespannte Lage bei der deutschen Filmförderung. Die Mittel von DFF und GMPF sind bereits weitgehend ausgeschöpft, obwohl noch zahlreiche Projekte in der Pipeline stehen. Branchenverbände warnen vor Planungsunsicherheit und ausfallenden Produktionen. Chris und Yannick erklären, warum die erhöhte Förderung ausgerechnet durch ihre starke Nachfrage unter Druck geraten ist, welche Kürzungen für 2027 drohen und warum die Debatte aus ihrer Sicht stärker um eine Reform des Fördersystems geführt werden müsste – etwa um mehr Unterstützung für Verleih, Marketing und Sichtbarkeit deutscher Filme. Im Mittelpunkt der Kinostarts steht David Robert Mitchells „The End of Oak Street“. Der ungewöhnliche Mix aus Dinosaurierfilm, Mystery, Familiendrama und Zeitreiseelementen erinnert in seiner Atmosphäre an das große Amblin-Kino der 1980er-Jahre. Chris und Yannick sprechen über Anne Hathaway und Ewan McGregor, die überraschend starke Charakterzeichnung, die eigenwillige Ästhetik und die Frage, ob der Film mit guter Mundpropaganda zum Überraschungshit des Kinosommers werden könnte. Darüber hinaus werfen die beiden einen kritischen Blick auf den schwachen deutschen Kinostart von Sandra Wollners „Every Time“. Trotz herausragender Kritiken und großer medialer Aufmerksamkeit schafft es der Film nicht in die Top 20. Was sagt das über den schwindenden Einfluss klassischer Filmkritik aus? Und wie müssen Filmjournalismus, Verleih und Förderung reagieren, wenn Festivalerfolge und Feuilleton-Hymnen kaum noch messbare Auswirkungen auf das Publikum haben? Weitere Themen der Folge sind die weiterhin sensationellen Box-Office-Zahlen von „Spider-Man: Brand New Day“ und „The Odyssey“, der Erfolg von IMAX und Premiumkino, „Paw Patrol“, „Toy Story 5“, „Vaiana“, „Ice Cream Man“ und „Glennkill“ sowie die US-Starts von „One Night Only“, „Super Troopers 3“, „Tony“ und „Teenage Sex and Death at Camp Miasma“. Zum Abschluss gibt es außerdem einen Ausblick auf den neuen Eberhofer-Krimi „Steckerlfischfiasko“ und die Frage, ob die Erfolgsserie auch nach drei Jahren Pause ihre außergewöhnliche Publikumsbindung fortsetzen kann.