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Wenn PPI zu „Legacy Drugs“ werden – und wie man sie wieder los wird

aus EvidenzUpdate – für klügere Medizin · 18.04.2026 · 37 Min.

Worum es geht

In dieser Podcast-Episode wird über die Problematik der übermäßigen Verordnung von Protonenpumpenhemmern (PPI) wie Pantoprazol und Omeprazol gesprochen. Diese Medikamente werden oft zu schnell verschrieben und dann dauerhaft eingenommen, ohne zu prüfen, ob sie noch benötigt werden. Die Deep Prescribe Studie aus Frankreich zeigt, dass durch gezielte Maßnahmen, wie das Versenden von Arztbriefen, eine signifikante Reduktion der PPI-Verordnungen erreicht werden kann. Es wird betont, dass die Einbindung der Patienten und regelmäßige Überprüfungen im klinischen Alltag entscheidend sind, um eine Kultur des kontinuierlichen Absetzens von Medikamenten zu etablieren. Die Studie zeigt, dass Deep Rescribing kein einmaliger Akt, sondern ein kontinuierlicher Prozess sein sollte, der Teil einer guten Versorgung ist.

Beschreibung

Ahoi! Protonenpumpenhemmer, Pantoprazol, Omeprazol und Co, sind wie „Smarties“ in der täglichen Pharmakotherapie: klein, auch ein wenig bunt, irgendwie toll und nützlich, scheinbar harmlos. Und in rauen Mengen im Umlauf: Allein Pantoprazol kommt 2024 in der GKV auf 23 Millionen Verordnungen, 3 Milliarden Tagesdosen und fast 400 Millionen Euro Nettokosten. Alte Schwedin!

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