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Wie geht es weiter nach den Wahlen?

aus Bundestalk - Der Politik-Podcast der taz · 23.09.2026 · 58 Min.

Worum es geht

Die Episode beleuchtet die Landtagswahlen 2026 in drei Bundesländern und deren Auswirkungen auf die politische Landschaft Deutschlands. Während in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin rot-rot-grüne Koalitionen möglich sind, droht in Sachsen-Anhalt ein historischer Erfolg der AfD mit rechtsextremen Tendenzen. Die CDU unter Friedrich Merz erlebt schwere Verluste, was Fragen zur Zukunft der Partei und ihrer Führung aufwirft. Ein zentrales Thema ist die Wohnungspolitik, insbesondere die Debatte um bezahlbaren Wohnraum und Mietendeckel, die als Schlüsselthema für Wahlerfolge der Linken gilt. Die Diskussion zeigt, dass positive politische Visionen und klare Themenführerschaft notwendig sind, um die AfD zurückzudrängen und die Gesellschaft zusammenzuhalten.

Beschreibung

In Mecklenburg-Vorpommern kann Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) mit einer rot-rot-grünen Koalition weiterregieren, in Berlin könnte die Linke Elif Eralp Regierende Bürgermeisterin einer rot-grün-roten Koalition werden und in Sachsen-Anhalt droht mit dem Erdrutschsieg von Ulrich Siegmund (AfD) die erste rechtsextreme Regierung in der Geschichte der Bundesrepublik. Mit den drei Landtagswahlen endet das Superwahljahr 2026. Wie groß ist der Einschnitt, den sie markieren? Kann sich Bundeskanzler Friedrich Merz, dessen CDU herbe Verluste kassierte und in Mecklenburg-Vorpommern sogar erstmals in ihrer Geschichte aus dem Landtag geflogen ist, halten? Hält die SPD an den sogenannten Sozialreformen fest? Und liefern diese drei Wahlen - trotz der Erfolge von Rechtsextremen - auch Hinweise, wie man die AfD schlagen kann? Und wie geht die Linke mit dem Antisemitismus Skandal um?

Themen