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Fondsmanager Beckers: KI-Agenten lösen den nächsten Infrastruktur-Boom aus

aus Beckers Bets · 02.04.2026 · 24 Min.

Worum es geht

In der Podcast-Episode diskutieren Jan und Christoph die Auswirkungen des Iran-Konflikts auf Inflation und Zinsen, wobei sie sich auf Prediction Markets stützen, um die Entwicklung vorherzusagen. Sie erwähnen, dass die Energiepreise steigen und die Inflation ansteigt. Zudem sprechen sie über die Bedeutung von KI-Agenten, insbesondere agentischer AI, in der Finanzbranche. Agenten werden genutzt, um Risikofaktoren zu überwachen und Prognosen zu verbessern. Des Weiteren wird die Entwicklung von Hyper Liquid, einer dezentralen Börse für Krypto- und Real-World-Assets, sowie die zunehmende Verwendung von AI-Agenten im Kryptomarkt beleuchtet.

Beschreibung

In dieser Ausgabe sprechen Jan und Christoph über die anhaltenden Auswirkungen des Iran-Krieges auf Inflation und Zinsen. Jan stützt sich dabei auf Prediction Markets: Die Wahrscheinlichkeit für eine schnelle Lösung hat sich weiter nach hinten verschoben und Zinssenkungen sind damit vorerst vom Tisch. Trumps tägliche Äußerungen dazu ordnet Jan pragmatisch ein: viel Taktik, aber auch ein echter Anreiz, den Konflikt vor den Midterms zu beenden. Der Kern der Folge ist die dritte Phase der KI: Nach Chatbots und Reasoning-Modellen kommen nun Agenten, die selbstständig handeln. BIT Capital setzt das bereits intern ein, mit rund 15 Agenten, die täglich Risikofaktoren im Portfolio überwachen. Die Konsequenz: Der Token-Verbrauch explodiert und der Infrastruktur-Engpass verschärft sich weiter. Kein Wunder, dass Anthropic-Anteile auf Sekundärmärkten bereits rund 70 Prozent über der letzten Finanzierungsrunde gehandelt werden. Außerdem erklärt Jan, warum er beim klassischen Software-Sektor skeptisch bleibt und warum ausgerechnet Krypto vom KI-Boom profitieren könnte. KI-Agenten, die eigenständig wirtschaftlich handeln, brauchen eine eigene Kapitalbasis. „Dafür eignet sich hervorragend das ganze Krypto-Ökosystem", sagt Beckers. Als Beispiel nennt er Hyperliquid. Das ist eine dezentrale Börse mit zwölf Mitarbeitern, einer Umsatz-Runrate von 800 Millionen Euro mit einer Marge im hohen 90-Prozent-Bereich. Habt ihr Feedback, Kritik oder Anmerkungen? Schreibt uns an beckers-bets@financefwd.com.

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