
So viel nackte Haut – warum?
aus Ich sehe was, was du nicht siehst – Kunst neu entdecken · 19.09.2026 · 26 Min.
Worum es geht
In der Podcast-Episode wird das Bild „Aicha“ von Félix Vallotton vorgestellt und detailliert beschrieben. Die Diskussion beleuchtet die Bedeutung von Akt- und Atelierszenen in der Kunst, insbesondere im Kontext der Porträtmalerei der Moderne. Es wird erklärt, wie das Bild eine selbstbewusste Frau zeigt, die sich bewusst präsentiert, und wie der Hintergrund auf das Atelier des Künstlers verweist. Zudem wird kritisch auf die Machtstrukturen zwischen Künstlern und Modellen eingegangen, insbesondere im 19. und frühen 20. Jahrhundert, und wie diese das Verhältnis prägten. Abschließend reflektieren die Sprecher über die Notwendigkeit, Kunstwerke in ihrem historischen Kontext zu zeigen, um ein umfassendes Verständnis von Kunst und Gesellschaft zu ermöglichen.
Beschreibung
Einmal die Woche spielen Hamburgs Kunsthallen-Direktor Alexander Klar und Abendblatt-Chefredakteur Lars Haider „Ich sehe was, was du nicht siehst“ – und zwar mit einem Kunstwerk. Heute geht es um das Bild „Aicha“ von Félix Valloton aus dem Jahr 1922 und die Frage, wieviel nackte Haut sein muss.
Themen
- Porträtmalerei im 20. Jahrhundert
- Akt- und Atelierszenen in der Kunst
- Darstellung von Frauen in der Kunst
- Kunstgeschichte und Künstler Félix Vallotton
- Machtverhältnisse zwischen Modell und Künstler