
Wie gelingt eine erfüllte Beziehung und Sexualität mit Borderline-Störung?
aus Kliniksprechstunde · 05.04.2026 · 15 Min.
Worum es geht
Die Borderline-Störung wirkt sich auf Beziehungen und Sexualität aus, da Betroffene oft mit Nähe-Distanz-Konflikten und intensiven Emotionen kämpfen. Symptome wie affektive Instabilität, gestörte Emotionsregulation und Angst vor Verlassenwerden prägen die Dynamik in Partnerschaften. Die Nähe kann schwer ausgehalten werden, was zu Schwierigkeiten in der Beziehungsführung führt. Drogenkonsum, riskantes Sexualverhalten und Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen, sind weitere Herausforderungen. Studien zeigen, dass mit einer stabilen Kommunikation und Therapie eine erfüllte Beziehung möglich ist, die sogar zur Symptomreduktion führen kann.
Beschreibung
Die Borderline-Persönlichkeitsstörung ist mit intensiven Gefühlen, Unsicherheiten in Beziehungen und starken Schwankungen im Selbstbild verbunden. Diese Dynamiken wirken sich häufig auch auf Partnerschaft, Nähe und Sexualität aus. Gleichzeitig wünschen sich viele Betroffene stabile Bindungen und eine erfüllte Beziehungsgestaltung. Im Gespräch mit Moderatorin Kirsten Kahler spricht Privatdozent Jörg Signerski-Krieger über typische Herausforderungen und mögliche Wege zu mehr Stabilität in Beziehungen. Dabei geht es um emotionale Regulation, Vertrauen, Nähe-Distanz-Dynamiken sowie die Bedeutung von Kommunikation und therapeutischer Unterstützung. PD Dr. Signerski-Krieger erläutert, wie sich Symptome der Borderline-Störung auf Partnerschaften und Sexualität auswirken können, spricht über die Herausforderungen der Partner und welche Ansätze helfen, Konflikte besser zu verstehen und Beziehungsmuster zu verändern. Auch die Rolle von Psychotherapie, Selbstreflexion und einem offenen Umgang mit eigenen Bedürfnissen wird thematisiert.
Themen
- Borderline-Persönlichkeitsstörung in Beziehungen
- Herausforderungen in Partnerschaften
- Sexualität bei Borderline-Störung