
Neues Selbstbewusstsein – Der jüdische Frauenbund (1900–1933) (3/4)
aus Unüberhörbar – Ein Podcast über jüdische Frauen in der ersten Frauenbewegung · 10.12.2025 · 19 Min.
Beschreibung
In Folge drei stellen uns die Hosts Thyra Veyder-Malberg (Autorin, Journalistin) und Ida Karste (Historikerin) Bettina Brenner und ihr Wirken im Jüdischen Frauenbund vor. Wieder zu Gast sind in dieser Folge die Expertinnen Dr. Yvonne Weissberg (Germanistin und Historikerin) und Esther Jonas-Märtin M.A. (Rabbinerin und Historikerin). Außerdem dabei ist Laura Cazés (Mitarbeiterin der ZWST und Autorin zu jüdischen Lebenswelten in Deutschland). Folge drei des Podcasts „Unüberhörbar“ thematisiert besonders die neue Bewegung jüdischer Emanzipation zu Beginn des 20. Jhd. im Hinblick auf die Arbeit im Jüdischen Frauenbund. Sie analysiert die Rolle Bettina Brenners und stellt den Facettenreichtum jüdisch-feministischen Engagements dar. Aber was hat sich denn nun konkret in der jüdischen Frauenbewegung verändert? Wo gab es Abgrenzungen zu den Ideen von Henriette Goldschmidt, wo Spaltungen innerhalb der Aktivistinnen? Und welche Veränderungen machten sich im Alltag der Jüdinnen des frühen 20. Jahrhunderts bemerkbar? Du möchtest all das erfahren? Dann hör doch mal rein. Quellen: Brenner, Bettina: Entwicklung und Ziele jüdischer Frauenarbeit im jüdischen Frauenbund . Jüdisch-liberale Zeitung . Band 10, 3. Jhrg., Berlin, 09.08.1923, S. 2. Goldschmidt, Henriette: Ein Wort zur Richtigstellung . In: Krukenberg, Elsbeth (Hrsg.): Neue Bahnen . Band 38, Heftnr. 16, Leipzig, 1904, S. 137–138. Berger, Manfred: „Es genügt nicht, kein Unrecht zu tun,man darf auch nirgends Unrecht dulden" . 100 Jahre Jüdischer Frauenbund (JFB) . In: Theorie und Praxis der Sozialpädagogik (2003), S. 50-51. Hering, Sabine (Hrsg.): Jüdische Wohlfahrt im Spiegel von Biographien . Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag, 2007. Hering, Sabine; Lordick, Harald (Hrsg.): 100 Jahre Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (1917-2017) . Brüche und Kontinuitäten . Frankfurt am Main, Fachhochschulverlag, 2017. Jonas-Märtin, Esther: Bettina Brenner. In: Kämmerer, Gerlinde (Hrsg.): Frauen machen Geschichte. Leipziger Frauenporträts . Leipzig, 2019, https://www.leipzig.de/leben-in-leipzig/soziales/frauen/1000-jahre-leipzig-100-frauenportraets/detailseite-frauenportraets/projekt/brenner-bettina . Kaplan, Marion A.: Die jüdische Frauenbewegung in Deutschland: Organisation und Ziele des jüdischen Frauenbundes 1904-1938 . Hamburg, Hans Christians Verlag, 1981. Rapp, Jeanett: Von Jüdin für Jüdin: die soziale Arbeit der Leipziger Ortsgruppe des Jüdischen Frauenbundes und ihrer Mitgliedsorganisationen bis zum Ende der Weimarer Republik. Berlin, Freie Universität Berlin, 2011. Toppe, Sabine: Jüdischer Frauenbund . In: Digitales Deutsches Frauenarchiv . Berlin, 2024, https://www.digitales-deutsches-frauenarchiv.de/akteurinnen/juedischer-frauenbund . Weissberg, Yvonne: Der jüdische Frauenbund in Deutschland 1904-1939: zur Konstruktion einer weiblichen jüdischen Kollektiv-Identität . Zürich, Universität Zürich, 2018. Wenzel, Cornelia; Meierhof, Gudrun (Hrsg.): Jüdisch-sein,Frau-sein, Bund-sein. Der Jüdische Frauenbund 1904 - 2004 . Band 45-46, Kassel, Archiv der Deutschen Frauenbewegung, 2004. Literaturtipp der Folge: Dykewomon, Elana: Sarahs Töchter . Berlin, Krug & Schadenberg, 2018. ___________ Ein großes Dankeschön an… Interviewpartnerinnen: Rabbinerin Esther Jonas-Märtin M.A., Dr. Yvonne Weissberg und Laura Cazés Grafikdesign: Janett Andrejewski Jingle: Connie Walker aka CFM Sprecherin Zitate: Leonie Berndt Social Media: Katharina Bock und Lennard Schaumburg Schnitt und Produktion: Hörfunk- und Projektwerkstatt Leipzig ___________ Info: Dieser Podcast wird finanziert vom Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Produziert wurde er 2025 in einem fem/pulse Projekt der Louise-Otto-Peters-Gesellschaft e.V. Für mehr Informationen besucht unsere Website: louiseottopeters-gesellschaft.de/projekte/unueberhoerbar-podcast . Diese Maßnahme wird mit finanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtagbeschlossenen Haushaltes.