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Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026: 45 zu 26 | Warum eine Mehrheit im Schweriner Landtag nicht gereicht hat

aus Kontext. - Hintergründe zu Politik und Gesellschaft. · 07.09.2026 · 24 Min.

Beschreibung

45 Abgeordnete dafür, 26 dagegen. Und trotzdem gescheitert. Am 1. Juli hat der Landtag in Schwerin über eine Änderung der Landesverfassung abgestimmt - und die Zweidrittelmehrheit verfehlt. Sechs Wochen vorher hatte Sachsen-Anhalt fast denselben Gesetzentwurf beschlossen. Es ging beide Male um dasselbe: den Schutz des Landesverfassungsgerichts vor einer Blockade bei der Richterwahl. Magdeburg hat gehandelt. Schwerin hat es gelassen. Am 20. September wird in Mecklenburg-Vorpommern gewählt. Diese Folge erklärt, was genau im Gesetzentwurf stand, warum CDU und FDP nicht zugestimmt haben und was ihre Argumente taugen — und warum die Frage nicht theoretisch ist: Die Präsidentin des Landesverfassungsgerichts hat in der Anhörung selbst darauf hingewiesen, dass 2028 und 2029 umfangreiche Neubesetzungen anstehen. Dazu der Widerspruch, über den kaum jemand redet: Denselben Mechanismus hat der Bundestag im Dezember 2024 beschlossen - mit den Stimmen der Union. Und ein Blick nach Bayern, wo eine dritte Bauart gilt: Dort kann niemand die Richterwahl blockieren. Dafür zieht jede Fraktion automatisch mit ins Gericht ein. Themen: Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 · Landesverfassungsgericht Greifswald · Sperrminorität und Zweidrittelmehrheit · Ersatzwahlmechanismus · Grundgesetzänderung 2024 · Bayerischer Verfassungsgerichtshof · Wahlumfragen und ihre Genauigkeit Folge 2 im Demokratiemonat. Teil 1 behandelt Sachsen-Anhalt, Teil 3 kommt zur Wahl in Berlin. Kontext. - Hintergründe zu Politik & Gesellschaft. Neue Folge jeden Montag um 05:00 Uhr. 📬 Feedback: ⁠⁠info@kontext-podcast.de⁠⁠ 📸 Insta: @kontext_podcast