
Das Köln Ding der Woche - Der ruhende Verkehr
aus Das Köln-Ding der Woche · 11.09.2026 · 12 Min.
Worum es geht
In dieser Folge wird das Thema ruhender Verkehr in Köln ausführlich diskutiert, wobei die Herausforderungen durch die hohe Anzahl an parkenden Autos und die daraus resultierenden Probleme wie blockierte Gehwege und erschwerte Rettungswege beleuchtet werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kunstaktion von Wolf Vostell aus dem Jahr 1969, bei der ein fahrbereiter Opel Kapitän in Beton gegossen wurde, um die autogerechte Stadtplanung der 1960er Jahre zu kritisieren. Die Episode erklärt die Hintergründe der damaligen Verkehrsplanung, die stark auf Autos ausgerichtet war, und zeigt, wie Vostells Kunstwerk bis heute als Mahnmal gegen die negativen Folgen des ruhenden Verkehrs wirkt. Außerdem wird der aktuelle Standort des Betonautos und weitere ähnliche Kunstwerke in Chicago und Bonn erwähnt. Abschließend wird zur Rücksichtnahme im Straßenverkehr aufgerufen.
Beschreibung
Das Köln Ding der Woche - Der ruhende Verkehr Kölns Straßen quellen über vor Autos und mehr als eine halbe Million zugelassene Fahrzeuge wollen irgendwo abgestellt werden. Die Amtssprache nennt es „ruhenden Verkehr“, die Realität bedeutet zugeparkte Gehwege, blockierte Rettungskräfte und endlose Parkplatzsuche. Doch das Problem ist alt: Schon 1969 setzte der Happeningkünstler Wolf Vostell ein radikales Zeichen, als er auf der Domstraße ein Auto in tonnenweise in Frischbeton goss. In dieser Episode von „Das Köln Ding der Woche“ blicken wir zurück auf diese fassungslose Passanten amüsierende und bis heute nachwirkende Kunstaktion.
Themen
- ruhender Verkehr in Köln
- Kunstaktion von Wolf Vostell
- autogerechte Stadtplanung der 1960er Jahre
- Parkplatzprobleme und Verkehrschaos
- Kunstwerke im öffentlichen Raum