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Wie Katherina Reiche die CDU aufwühlt

aus 5-Minuten-Talk – wir haben ja nicht ewig Zeit · 13.04.2026 · 5 Min.

Worum es geht

Innerhalb der Union entsteht ein Streit, als Wirtschaftsministerin Katherina Reiche öffentlich die Entlastung der Bürger in der Tankpreiskrise diskutiert, ohne vorher mit dem Koalitionspartner abgestimmt zu haben. Obwohl der Kanzler sie zur Zurückhaltung ermahnt, erhalten Reiche einige Unterstützungen aus der Union. Einige sehen in Reiche eine klare und direkte Stimme, die ähnliche Ansichten wie der Kanzler vertritt. Dieser Konflikt spiegelt auch die Schwierigkeiten von Friedrich Merz wider, sich von Reiche abzugrenzen, da sie ähnliche Marktliberale Positionen vertritt wie er in der Vergangenheit. Die Diskussion innerhalb der Union und die öffentlichen Meinungsäußerungen von Reiche haben dazu geführt, dass die Bundesregierung als gespalten wahrgenommen wird.

Beschreibung

Während die Koalitionsspitzen nach einer Einigung für ein ganz großes Reformpaket suchen, schwelt innerhalb der Union ein Streit. Die Wirtschaftsministerin wird vom Kanzler ermahnt, jetzt nicht öffentlich Position zu beziehen, sondern mit dem Koalitionspartner gemeinsam an Vorschlägen zu arbeiten. Reiche hatte sich am Freitag gegen den Kurs von Vizekanzler Klingbeil gestellt – und damit den Unmut von Friedrich Merz auf sich gezogen. Und was passiert in der CDU? Reiche erhält Zuspruch. Ihr Ton, ihre Inszenierung als ordnungspolitisches Gewissen spricht einen Teil der Partei durchaus an. Sie klinge wie Merz früher, heißt es bei ihren Anhängern. Die stern-Politikchefs Veit Medick und Jan Rosenkranz erklären, warum der Fall Reiche für den Kanzler eine Falle ist und was zwischen den beiden noch passieren kann. +++Anregungen, Wünsche, Kritik? Dann schreibt Veit Medick und Jan Rosenkranz eine Mail an 5mt@stern.de+++ +++Redaktion und Produktion: Veit Medick, Jan Rosenkranz und Isa von Heyl+++ Dieser Podcast wird vermarktet von Julep Media: sales@julep.de Wir verarbeiten im Zusammenhang mit dem Angebot unserer Podcasts Daten. Wenn Sie der automatischen Übermittlung der Daten widersprechen wollen, melden Sie sich hier: datenschutz@julep.de

Themen

„Das ist natürlich nicht möglich, zumal zu Recht auch man darauf hinweisen kann, ich habe am Wochenende auch mal kurz nachgerechnet mit ein paar Literangaben, Durchschnittsverbrauch und so weiter, also wenn 80 Prozent der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Schnitt 30 Kilometer einfache Strecke pendeln, dann ist das jetzt auch nicht so, als ob die Belastung weit über 50 Euro im Monat hinausgehen würde.“