
Musiksalon: Strawinskys "Sacre du printemps", ein Skandalstück als Welterfolg
aus Klassik für Taktlose · 04.04.2026 · 40 Min.
Worum es geht
In dieser Podcast-Episode wird das Skandalstück 'Le Sacre du Printemps' von Igor Stravinsky thematisiert, das bei seiner Uraufführung in Paris im Jahr 1913 für Aufsehen sorgte. Die Ballettmusik brach mit den traditionellen Harmonien und setzte stattdessen auf eine starke rhythmische Energie. Die Choreografie von Vaslav Nijinsky war unkonventionell und erzählte die Geschichte eines Frühlingsritus, bei dem ein Mädchen dem Frühlingsgott geopfert wird. Die Musik von Stravinsky war radikal anders und betonte vor allem den Rhythmus, ohne traditionelle Melodien oder Harmonien. Trotz des anfänglichen Skandals überzeugten die Aufführungen bald das Publikum und etablierten sich als ein Meisterwerk der musikalischen Moderne.
Beschreibung
Die rhythmische Energie dieser Ballettmusik ist so legendär wie die Berichte vom Pariser Uraufführungsskandal Anno 1913. Im Musiksalon fragen wir, warum dieses Werk so anders klingt als alles, was selbst die radikale Moderne akustisch zu bieten hatte - und warum das Publikum dennoch die Aufführungen seit Jahrzehnten regelrecht stürmt. Die Musikbeispiele stammen aus der grandiosen Aufnahme mit dem Philharmonia Orchestra unter Igor Markevitch (1959).
Themen
- Strawinskys Le Sacre du Printemps
- Uraufführungsskandal 1913
- Ballett Russes
„Etwas wilderes, unwüchsigeres ist wahrscheinlich nie komponiert worden.“