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Wie Judo und Jiu-Jitsu nach Deutschland kamen

aus L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 13.08.2026 · 81 Min.

Beschreibung

Die Öffnung Japans im späten 19. Jahr­hun­dert bewirkte eine Vielzahl an wechsel­sei­tigen Einflüssen, die sich in Westeuropa in der Kunst und im Design, aber auch im Sport nieder­schlu­gen: Japa­ni­sche Kampf­kunst­­meister präsen­tier­ten in populären Show­kämpfen ihre Techniken. Nach dem Ersten Weltkrieg eta­blier­te sich nicht zuletzt in Deutsch­land schnell eine Kampf­sport­szene, die einer­seits die Lehren aus Japan adap­tier­te, aber auch eigene Wege beschritt. Wie wurden Jiu-Jitsu und Judo in der Anfangs­zeit in Deutsch­land prakti­ziert? Und mit welchen Theorien versuch­ten die Kampf­sport­pio­niere vor dem Hinter­grund des auf­kom­men­den natio­nalis­ti­schen und völkischen Denkens ihren Sport als etwas „urdeutsches“ dar­zu­stel­len? Darüber haben wir in der neuen Folge von „Zeitlupe“ mit dem Historiker Dr. Marcus Coesfeld ge­spro­chen.