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Wo Kontext zählt: Weltwissen als Gamechanger. Mit Matthias Middell

aus Die Kulturmittler:innen – Der ifa-Podcast zu Außenkulturpolitik · 23.10.2025 · 45 Min.

Beschreibung

Als Wolodymyr Selenskyj im Februar 2025 das Weiße Haus betrat, wählte er bewusst keinen Anzug, sondern einen militärischen Look als Zeichen der Solidarität. Diese Geste wurde von vielen als politisches Signal gedeutet und wirft wichtige Fragen auf: Wie entschlüsselt man solche Zeichen richtig? Was verraten sie über Macht und Diplomatie? Um solche Missverständnisse zu vermeiden, brauchen wir fundiertes Wissen über regionale Kontexte. Hier setzen die Regionalwissenschaften an: Sie vermitteln essenzielle Kenntnisse über Länder, Regionen, Sprachen und kulturelle Dynamiken. Matthias Middell verdeutlicht in dieser Folge von “Die Kulturmittler:innen” warum allein das Wissen über einzelne Regionen heute nicht mehr ausreicht und wie die Regionalwissenschaften in Deutschland im internationalen Vergleich dastehen. Anhand der Frankophonie schildert er, warum „Weltwissen” unverzichtbar ist, um internationale Kooperationen erfolgreich zu gestalten und Sicherheitsrisiken realistisch einzuschätzen. Matthias Middell ist Professor für Kulturgeschichte am Global and European Studies Institute und Prorektor für Campusentwicklung: Kooperation und Internationalisierung der Universität Leipzig. Für das Institut für Auslandsbeziehungen schreibt er eine Studie über die Produktion von Weltwissen in Deutschland und die Frankophonie. Shownotes • Die Studie von Matthias Middell wird in Kürze verfügbar sein. Den Link dazu finden Sie dann an dieser Stelle. • Mehr zum Thema im Themencluster Regionalwissen lesen: https://culturalrelations.ifa.de/ • Literaturauswahl der ifa-Bibliothek: https://bit.ly/43xUzPk • Website des Leipzig Research Centre Global Dynamics: https://recentglobe.uni-leipzig.de/