
Notenbanken im Wartemodus
aus PERSPEKTIVEN To Go – der Börsenpodcast · 28.04.2026 · 16 Min.
Worum es geht
In der Episode wird die aktuelle Situation der Notenbanken im Kontext des Nahostkonflikts, steigender Energiepreise und Inflation betrachtet. Die meisten Zentralbanken, darunter die Fed und EZB, zeigen sich derzeit abwartend, um die wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Spannungen und Energieknappheit zu beobachten. Während die US-Wirtschaft robust bleibt und die Märkte auf eine mögliche Zinspause setzen, sind in Europa die Erwartungen an Zinserhöhungen deutlich höher, was auf die unterschiedlichen wirtschaftlichen Bedingungen zurückzuführen ist. Die Berichtssaison in den USA verläuft positiv, insbesondere bei Technologie- und Energiesektoren, während Europa noch am Anfang steht. Es wird auch die Bedeutung der Inflationserwartungen, die Stabilität der langfristigen Erwartungen und die Auswirkungen auf Anleihemärkte diskutiert. Abschließend werden Anlagestrategien in einem volatilen Umfeld erörtert, wobei auf die Chancen in Bereichen wie IT-Hardware und Energieinfrastruktur hingewiesen wird, wobei der Anlagehorizont eine entscheidende Rolle spielt.
Beschreibung
Der Nahostkonflikt und steigende Energiepreise erhöhen die Inflationsrisiken. Zugleich schwächt sich das Wachstum in Europa ab, während die US‑Wirtschaft robust bleibt. Fed, EZB und andere Notenbanken stehen vor der Frage: abwarten oder handeln? Dr. Ulrich Stephan, Chefanlagestratege für Privat‑ und Firmenkunden der Deutschen Bank, und Finanzjournalistin Jessica Schwarzer ordnen die aktuelle Lage von Wirtschaft und Märkten ein. Ein Transkript dieser Episode finden Sie hier: https://perspektiventogo.podigee.io/376-notenbanken-im-wartemodus/transcript Quelle für Wert- und Preisentwicklungen sowie Zinsprognosen: Bloomberg. Quelle für Erwartungen der Unternehmensgewinne: LSEG Datastream. WICHTIGE HINWEISE: Bei diesen Informationen handelt es sich um Werbung. Diese Texte genügen nicht allen gesetzlichen Anforderungen zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Anlage- und Anlagestrategieempfehlungen oder Finanzanalysen. Es besteht kein Verbot für den Ersteller oder für das für die Erstellung verantwortliche Unternehmen, vor beziehungsweise nach Veröffentlichung dieser Unterlagen mit den entsprechenden Finanzinstrumenten zu handeln. Die in diesem Text gemachten Angaben stellen keine Anlageempfehlung, Anlageberatung oder Handlungsempfehlung dar, sondern dienen ausschließlich der werblichen Information. Die Angaben ersetzen nicht eine auf die individuellen Verhältnisse des Anlegers abgestimmte Beratung. Die Information ist mit größter Sorgfalt erstellt worden. Bei Prognosen über Finanzmärkte oder ähnlichen Aussagen handelt es sich um unverbindliche Informationen. Soweit hier konkrete Produkte genannt werden, sollte eine Anlageentscheidung allein auf Grundlage der verbindlichen Verkaufsunterlagen getroffen werden. Jede Geldanlage ist mit Risiken verbunden. Es gibt keine Garantie und Marktschwankungen können zu Verlusten bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Über die speziellen Risiken eines Wertpapierprodukts informieren die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. Sofern es in diesem Dokument nicht anders gekennzeichnet ist, geben alle Meinungsaussagen die aktuelle Einschätzung der Deutschen Bank wieder, die sich jederzeit ändern kann. ZUM THEMA NACHHALTIGKEIT: Derzeit fehlt es an einheitlichen Kriterien und einem einheitlichen Marktstandard zur Bewertung und Einordnung von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten als nachhaltig. Dies kann dazu führen, dass verschiedene Anbieter die Nachhaltigkeit von Finanzdienstleistungen und Finanzprodukten unterschiedlich bewerten. Zudem sind die gesetzlichen Vorgaben zur Offenlegung der Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien und zum Umgang mit dem Thema ESG (Environment = Umwelt, Social = Soziales, Governance = Unternehmensführung) und Sustainable Finance (nachhaltige Finanzwirtschaft) einem stetigen Wandel unterworfen. Die Auslegung der relevanten gesetzlichen Regelungen ist zudem nicht eindeutig und abschließend. All dies kann dazu führen, dass gegenwärtig als nachhaltig bezeichnete oder beworbene Finanzdienstleistungen und Finanzprodukte die künftigen gesetzlichen Anforderungen an die Qualifikation als nachhaltig oder als Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigend nicht erfüllen. Soweit in dieser Marketinginformation von Deutsche Bank die Rede ist, bezieht sich dies auf die Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt, Deutschland.
Themen
- Geldpolitik und Inflationsrisiken
- Auswirkungen des Nahostkonflikts auf Märkte
- Wirtschaftliche Entwicklung in den USA und Europa
- Aktienmarkt- und Unternehmenszahlen
- Investitionsstrategien in unsicheren Zeiten