
#26: Postkolonialismus vor der Haustür
aus Regionalgeschichte auf die Ohren · 24.09.2026 · 22 Min.
Beschreibung
Koloniale, postkoloniale und neokoloniale Verflechtungen prägen Geschichte und Gegenwart weit über vermeintliche Kolonialmetropolen hinaus. Welche Spuren kolonialer Realität prägen Stadt- und Ortsbilder in Westfalen und Lippe (und darüber hinaus) bis heute – und welche Wege finden lokale Akteur:innen für einen zeitgemäßen Umgang? „Postkolonialismus in Westfalen-Lippe und darüber hinaus“, herausgegeben von Dr. Claudia Kemper und Dr. Christoph Lorke, macht anhand regionaler Beispiele sichtbar, wie Kolonialismus bis heute in Alltag, Erinnerungskultur, Bildung, Museen und gesellschaftlichen Debatten fortwirkt. In dieser Folge von RadiO sprechen die Herausgeber:innen mit Host Dr. Greta Civis über die Entstehung und Entwicklung des Schwerpunktthemas der Westfälischen Forschungen 2025/2026. Wie entwickelt sich ein solches Forschungsprojekt? Welche Veranstaltungen und Kooperationen begleiten es? Wie werden thematische Schwerpunkte gesetzt? Vor allem aber: Warum ist es wichtig, sich gerade heute mit dieser Geschichte auseinanderzusetzen? Links und Hinweise: Das Buch „Postkolonialismus in Westfalen-Lippe und darüber hinaus“: Aschendorff Verlag Von Schülern entwickelte Biparcours-Schnitzeljagd in Münster: Gesamtschule Münster Dr. Claudia Kemper und Dr. Christoph Lorke im Gespräch mit Claudia Linzel: Podcast: Die Leichtigkeit der Kunst Podcast Westfalia: Spotify