#28 Demenzen (Version 2026)
aus Leitlinie im Fokus · 12.05.2026 · 25 Min.
Worum es geht
In der Episode wird die aktualisierte Living Guideline Demenzen 2026 vorgestellt, die auf evidenzbasierten Standards basiert und die neuesten Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Demenzen umfasst. Besonders hervorgehoben werden die Einführung der Antikörpertherapien wie Lecanemab, deren Nutzen und Limitationen sowie die Bewertung der diagnostischen Verfahren, insbesondere Biomarker und bildgebende Verfahren. Zudem wird die Bedeutung der Sekundärprävention durch Lebensstiländerungen, wie körperliche Aktivität und soziale Kontakte, betont, wobei die Herausforderungen bei der Motivation älterer Menschen diskutiert werden. Abschließend wird die Versorgung junger Patienten mit kognitiven Störungen sowie die Notwendigkeit, die Forschung weiter voranzutreiben, hervorgehoben.
Beschreibung
Rund 1,8 Millionen Menschen sind aktuell an einer Demenz erkrankt, jedes Jahr erhalten etwa 450.000 Menschen eine entsprechende Diagnose. Auch wenn die Krankheit noch nicht heilbar ist: mit einer guten medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Versorgung kann die Symptomlast verringert und die Lebensqualität verbessert werden. In dieser Folge fassen wir die wichtigsten Diagnose- und Therapieoptionen kurz zusammen und legen den Schwerpunkt auf die Neuerungen in dieser Ausgabe der Living-Guideline: · neue Antikörpertherapien · aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik · die Rolle von Blutbiomarkern · Faktoren, die eine Demenz begünstigen Experte der Folge: Leitlinienkoordinator Prof. Dr. Richard Dodel, Essen Die S3-Leitlinie Demenzen entstand in einer Kooperation aus mehreren Fachgesellschaften, Berufsverbänden und Organisationen. Federführende Leitlinienkoordinatoren waren Prof. Dr. Richard Dodel für die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. (DGN) und Prof. Dr. Frank Jessen von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Kapitel: 01:49 Leitlinie in der Magic App 03:11 Therapie mit Antikörpern, Zielgruppe und warum die Behandlung nur vorgeschlagen, nicht empfohlen wird 09:01 Therapieoptionen zu transkranieller Ultraschallimpulsstimulation 11:23 Diagnostik mittels Blutbiomarker 14:57 Diagnostik mittels bildgebender Verfahren 18:12 Faktoren, die Demenz begünstigen 21:04 Unterstützung durch die Behandelnden bei Prävention 23:00 Aufmerksamkeit bei jüngeren Patienten mit kognitiven Störungen 25:04 Abschluss Zur Leitlinie: https://www.dgn.org/leitlinie/demenzen Kontakt: Bei Fragen und Anregungen zum Podcast schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an: redaktion@dgn.org . Disclaimer: In Einklang mit der Bundesärztekammer bitten wir zu beachten, dass dieser Podcast keine ärztliche Beratung ersetzt. Wir können gemäß des Fernbehandlungsverbotes keine individuelle Beratung durchführen oder Empfehlungen aussprechen, von entsprechenden Anfragen bitten wir daher abzusehen. Patientinnen und Patienten werden gebeten, inhaltliche Fragen mit ihrer Neurologin/ihrem Neurologen zu klären. Wir übernehmen keine Verantwortung für eine eventuelle Selbstoffenbarung sensibler Daten im Internet und bitten daher, keine persönlichen Daten oder Inhalte Ihrer Erkrankungen im Internet zu veröffentlichen.
Themen
- Diagnostik und Therapie von Demenzen
- Neue Antikörpertherapien bei Alzheimer
- Evidenzbasierte Leitlinien in der Neurologie
- Prävention und Risikofaktoren bei Demenz
- Einsatz von Biomarkern in der Demenzdiagnostik