
Zölle: Die neue Tirade des Donald Trump / Autos: Die hohen Kosten bei VW
aus Handelsblatt Morning Briefing - News aus Wirtschaft, Politik und Finanzen · 04.05.2026 · 7 Min.
Worum es geht
In der Podcast-Episode werden die neuen Zollerhöhungen der USA unter Donald Trump auf europäische Fahrzeuge und die damit verbundenen wirtschaftlichen Folgen für die deutsche Automobilindustrie analysiert, wobei kurzfristige Verluste auf bis zu 15 Milliarden Euro geschätzt werden. Die EU verfolgt derzeit eine abwartende Strategie, da unklar ist, ob Trump seine Drohungen umsetzen wird. Zudem wird die schwächelnde Wirtschaft bei VW durch Überkapazitäten und hohe Produktionskosten beleuchtet, während Indien im globalen Vergleich an Boden verliert und die Hoffnungen auf einen raschen Aufstieg im Wirtschaftsranking gedämpft werden. Im Bankensektor wird die Übernahme der Commerzbank durch Unicredit diskutiert, wobei Risiken und Widerstände hervorgehoben werden. Abschließend wird die Preisentwicklung bei Balsen sowie die Auswirkungen von KI auf Arbeitsplätze und die Diskussion um ein Grundeinkommen thematisiert.
Beschreibung
Bisher hat die EU dem US-Präsidenten bei den Zöllen quasi kampflos all seine Wünsche erfüllt. Die neue Strategie lautet jetzt, abzuwarten und zu hoffen.
Themen
- Handelspolitik und Zölle
- Automobilindustrie und Produktionskosten
- Internationale Wirtschaftsentwicklung
- Bankenübernahmen und Finanzmärkte
- Arbeitsmarkt und KI-Einsatz
„Trump zerschmettert mit seiner neuerlichen Ankündigung nicht nur den Glauben an eine dauerhafte Waffenruhe im Zeugkrieg, sondern auch die Appeasementpolitik der Europäischen Union.“