
#11 Pelicot-Fall in München? / Umstrittener LMU-Professor zwangspensioniert
aus Hey München · 16.04.2026 · 18 Min.
Worum es geht
In München wurde ein Mann verurteilt, der seine Bekannte betäubt, vergewaltigt und die Taten gefilmt hatte. Der Fall erinnerte an den Pelicot-Fall und könnte richtungsweisend für zukünftige Fälle sein. Parallel dazu wurde der umstrittene LMU-Professor Michael Meyen zwangspensioniert, nachdem er für eine Querdenkerzeitung geschrieben hatte. Die Zeitung wird der neuen Rechten zugeordnet und verbreitet Verschwörungstheorien. Meyen war bereits zuvor durch ein Disziplinarverfahren in den Fokus geraten. Trotzdem zieht sich das Verfahren hin, da es noch weitere Disziplinarverfahren gegen ihn gibt. Die Zwangspensionierung bedeutet eine Vorziehung der Rente, was negative Auswirkungen auf sein Gehalt haben könnte. Meyen äußerte sich freundlich auf seiner Website und freut sich auf die weiteren Verhandlungen. Die Entlassung von Professoren gestaltet sich aufgrund des Beamtenstatus schwierig und erfordert hohe Hürden.
Beschreibung
Ein Gericht verurteilt einen 28-Jährigen, der eine Freundin mehrmals betäubt und vergewaltigt hat. Und die Ludwig-Maximilians-Universität versetzt den umstrittenen Professor Michael Meyen vorzeitig in den Ruhestand.
Themen
- Sexueller Missbrauch vor Gericht in München
- Umstrittener LMU-Professor
- Antisemitischer Anschlag auf israelisches Restaurant