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Depression und Demenz – an wen kann ich mich wenden?

aus Kliniksprechstunde · 17.05.2026 · 18 Min.

Worum es geht

In der Episode wird die enge Verbindung zwischen Depressionen und Demenz bei älteren Menschen erläutert, wobei die Symptome sich teilweise ähneln, jedoch unterschiedliche Behandlungsansätze erfordern. Die Fachärztin beschreibt die niederschwelligen Angebote der Fachambulanz «Fünfzig Plus» in Göttingen, die sowohl bei Verdacht auf depressive Erkrankungen als auch beginnende Demenz eine frühzeitige Abklärung ermöglichen. Es werden diagnostische Verfahren wie MRT, psychologische Tests und Liquoruntersuchungen vorgestellt, um die Ursachen zu differenzieren. Zudem wird auf aktuelle Behandlungsmöglichkeiten eingegangen, darunter medikamentöse Therapien, Lifestyle-Änderungen und soziale Aktivitäten, die das Risiko einer Demenz verringern können. Die Bedeutung einer ganzheitlichen Betreuung, inklusive ambulanten, tagesklinischen und stationären Angeboten, wird hervorgehoben, ebenso wie die enge Verzahnung von Depression und Demenz, die häufig gemeinsam auftreten.

Beschreibung

Vergesslichkeit, Antriebslosigkeit oder Stimmungsschwankungen, viele Menschen fragen sich, ob dahinter eine Depression oder eine beginnende Demenz steckt. Die Symptome können sich ähneln und sind für Betroffene und Angehörige oft schwer einzuordnen. Umso wichtiger ist eine frühzeitige und gezielte Abklärung. Dr. Christiane Walter, Chefärztin der Alterspsychiatrie im Asklepios Fachklinikum Göttingen erklärt, wann man Veränderungen ernst nehmen sollte, wie die Diagnostik abläuft und welche Rolle Angehörige dabei spielen. Dabei geht es auch um typische Unterschiede zwischen Depression und Demenz sowie um die sogenannte „Pseudodemenz“. Außerdem erklärt die Chefärztin, welche modernen Untersuchungsmethoden zur Verfügung stehen: von Gesprächen und kognitiven Tests bis hin zu bildgebendes Verfahren und speziellen Laboruntersuchungen. Ein weiterer Schwerpunkt: Welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt, von Lebensstiländerungen über Psychotherapie bis hin zu medikamentösen Ansätzen, und warum eine individuelle Therapieplanung so wichtig ist.

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