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Dachgeschoss genehmigt, trotzdem illegal – Familie droht die Insolvenz

aus Frühschicht - Der Dortmund-Podcast · 06.04.2026 · 3 Min.

Worum es geht

Die Familie Schmidt aus Dortmund-Höchsten entschied sich für den Ausbau ihres Reihenhauses aus den 1970er-Jahren, um mehr Platz für ihre drei Kinder zu schaffen. Trotz einer Baugenehmigung investierten sie 200.000 Euro in ein Dachgeschoss, das jedoch von Nachbarn vor Gericht angefochten wurde, da diese nicht formal beteiligt wurden. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hob die Genehmigung auf, da die Aufstockung gegen die einheitliche Bauweise des Bebauungsplans verstieß. Die Familie steht nun vor der Privatinsolvenz, da ein möglicher Rückbau hohe Kosten verursachen würde. Trotzdem hat die Stadt gemeinsam mit der Familie Berufung eingelegt und der Fall wird nun ans Oberverwaltungsgericht Münster weitergeleitet.

Beschreibung

Familie Schmidt aus Dortmund-Höchsten wollte eigentlich nur mehr Platz für ihre drei Kinder schaffen. Das Reihenhaus aus den 1970er-Jahren war zu eng geworden, die Kinder wünschten sich eigene Zimmer. Die Lösung: eine Aufstockung um ein Dachgeschoss. 200.000 Euro investierte die Familie – mit Baugenehmigung der Stadt, die das Vorhaben ohne wesentliche Beanstandungen durchwinkte. Doch dann zogen die Nachbarn vor Gericht.

Themen

„Wenn wir das zurückbauen müssen, bedeutet das für uns die Privatinsolvenz“