
F.A.Z.-Herausgeber: „In mancherlei Hinsicht sind wir schon im Herbst 1930“
aus F.A.Z. Löhr & Pennekamp · 26.09.2026 · 41 Min.
Worum es geht
In dem Gespräch analysiert Gerald Braunberger den Bedeutungsverlust der traditionellen bürgerlichen Parteien wie CDU/CSU und FDP, die zunehmend Wähler an die AfD verlieren, insbesondere in der arbeitenden Bevölkerung und bei kleinen Unternehmern. Er schlägt vor, eine neue bürgerliche Partei zu gründen, die eine moderne Zukunftserzählung bietet und die Interessen dieser Wählergruppen besser abdeckt. Braunberger reflektiert außerdem über die wirtschaftliche Lage Deutschlands, die Finanzpolitik der letzten Jahrzehnte und die Bedeutung der Schuldenbremse. Er betont die Herausforderungen durch demografische Veränderungen und die Rolle der künstlichen Intelligenz, warnt aber auch vor einer zu optimistischen Sicht auf technologische Entwicklungen. Insgesamt plädiert er für eine realistische und zukunftsorientierte Politik, die den gesellschaftlichen Wandel aktiv gestaltet.
Beschreibung
Warum Deutschland eine neue bürgerliche Partei braucht und was sich aus fast 40 Jahren Wirtschaftsjournalismus für die heutigen Probleme lernen lässt: F.A.Z.-Herausgeber Gerald Braunberger geht in den Ruhestand – und blickt nach vorne.
Themen
- Verfall der bürgerlichen Parteien in Deutschland
- Notwendigkeit einer neuen bürgerlichen Partei
- Wirtschaftliche und politische Herausforderungen Deutschlands
- Finanzpolitik und Schuldenbremse
- Auswirkungen von Demografie und KI auf Gesellschaft und Arbeit