
Mythos: Wie KI für mehr Cybersicherheit sorgt
aus NZZ Quantensprung · 15.05.2026 · 22 Min.
Worum es geht
In der Folge wird die Bedeutung von KI in der Cybersicherheit anhand realer Beispiele wie dem NotPetya-Hack von 2017 erläutert, bei dem Sicherheitslücken in Microsoft-Systemen ausgenutzt wurden. KI-Modelle wie Mythos können heute Schwachstellen in Software schneller finden und sogar unentdeckt bleiben, was sowohl für Hacker als auch für Verteidiger eine neue Herausforderung darstellt. Während KI die Erkennung und Behebung von Sicherheitslücken verbessert, bleibt die menschliche Komponente eine Schwachstelle, etwa durch Phishing oder Passwortweitergabe. Es wird diskutiert, wie automatisierte Systeme und sichere Programmiersprachen die Zukunft der digitalen Verteidigung prägen könnten, wobei die Entwicklung in eine positive Richtung weist, aber auch Risiken birgt, wenn die Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend sind.
Beschreibung
Ein kleiner Fehler im Code kann Unternehmen und Organisationen weltweit lahmlegen. Das bewies der Cyberangriff NotPetya im Jahr 2017, der den Logistikriesen Maersk hunderte Millionen Dollar kostete. Während Hacker früher Wochen brauchten, um solche Sicherheitslücken zu finden, erledigt die neue KI Mythos von Anthropic diese Aufgabe heute in Minuten. KI-Modelle bieten also neue Werkzeuge für Hacker. Aber sie könnten auch zu einer viel sichereren digitalen Welt führen. Denn auch die Cyberabwehr setzt auf Künstliche Intelligenz. In dieser Folge von Quantensprung prüfen wir, wie Künstliche Intelligenz die IT-Welt so am Ende sicherer machen kann. Wir beleuchten, wie KI-Modelle Schwachstellen wie Speicherfehler automatisch aufspüren und warum sogenannte Zero-Day-Lücken für Unternehmen riskant sind. Du erfährst, wie Kanarienvögel vor Hacks warnen und warum KI ausgerechnet eine Gruppe namens «Advanced Persistent Teenagers» zu ziemlich guten Hackern macht. Wir befinden uns gerade am tiefsten Punkt der Sicherheit, aber es wir langfristig aufwärts gehen. Host: Lena Waltle, NZZ-Wissenschaftsredaktion Co-Host: Ruth Fulterer, NZZ-Technologieredaktorin In dieser Folge hörst du ausserdem: - Andrei Kucharavy, Professor an der Fachhochschule Westschweiz für Cybersicherheit - Jim Hagemann Snabe, ehemaliger Vorstandvorsitzender von A.P. Moller-Maersk Produktion: Sarah Ziegler Fragen, Anregungen und Kritik gerne an quantensprung@nzz.ch Du kannst Quantensprung nicht nur hören – sondern auch lesen. Im [Newsletter ](https://abo.nzz.ch/newsletter/quantensprung)findest du die wichtigsten Fakten aus dieser Folge auf einen Blick und zusätzlich noch weiteren Lesestoff. Lust auf noch mehr digitale Inhalte der NZZ? [Probier`s drei Monate aus.](https://abo.nzz.ch/25077808-2/) Übrigens: Alle NZZ-Podcast und Artikel kannst du jetzt auch unterwegs im Auto hören – mit Apple CarPlay oder Android Auto. Wie's funktioniert, erfährst du [hier](https://go.nzz.ch/carplay).
Themen
- Cybersecurity und KI-gestützte Verteidigung
- Cyberangriffe und Schadsoftware (z.B. NotPetya, Nordpetia)
- Einsatz von künstlicher Intelligenz bei Hackern und Verteidigern
- Zukünftige Entwicklungen in der IT-Sicherheit