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Siedlergewalt im Westjordanland - Wie arbeiten Reporter:innen vor Ort?

aus Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz · 10.09.2026 · 29 Min.

Worum es geht

Serena Bilanceri berichtet aus Israel und Palästina über die eskalierende Gewalt durch extremistische Siedler im Westjordanland, die seit Oktober 2023 stark zugenommen hat. Die Episode thematisiert die Schwierigkeiten, mit denen Journalist:innen konfrontiert sind, darunter eingeschränkter Zugang zu Konfliktorten und die Einflussnahme verschiedener Akteure auf die Berichterstattung. Es wird erläutert, wie sich die Kontakte zu Siedlern und der palästinensischen Bevölkerung gestalten und welche Rolle die israelische Siedlungspolitik im Wahlkampf spielt. Trotz internationaler Kritik und Sanktionen wird die Gewalt als tief verwurzeltes Problem dargestellt, das auch politisch kaum zu beeinflussen scheint. Die Berichterstattung soll die Lebensrealität der Betroffenen sichtbar machen und die internationale Aufmerksamkeit erhöhen.

Beschreibung

Seit dem 7. Oktober 2023 häufen sich die Übergriffe auf Palästinenserinnen und Palästinenser im israelisch besetzten Westjordanland. Besonders in den vergangenen Monaten kommt es immer wieder zu gewalttätigen Aktionen durch extremistische Siedler. 18 Palästinenser wurden 2026 bereits bei Siedlerangriffen getötet. Serena Bilanceri berichtet als Korrespondentin für die taz aus Israel und Palästina und beschäftigt sich insbesondere mit dem Thema Siedlergewalt. In dieser Folge der Fernverbindung spricht sie mit taz-Auslandsredakteur Fabian Schroer darüber, wie ihre Recherchen in den besetzten Gebieten ablaufen. Auf welche Probleme stoßen sie und ihre Kollegen? Wie verläuft der Kontakt mit Siedlern und der palästinensischen Bevölkerung? Und welche Rolle spielt die Siedlungspolitik für Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor den Parlamentswahlen im Oktober? Die aktuelle Folge wurde aufgezeichnet am 9. September um 11.30 Uhr MESZ.

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