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Das Börsenmagazin vom 25. September 2026

aus PostFinance Börsenmagazin - der wöchentliche Podcast · 25.09.2026 · 3 Min.

Worum es geht

Die Woche an den Finanzmärkten war zweigeteilt: Anfangs sorgten positive Nachrichten aus dem Nahen Osten und die Einführung eines persönlichen KI-Assistenten durch Meta für Optimismus und steigende Aktienkurse, insbesondere bei Meta und dem Nasdaq. Die Wiederinbetriebnahme einer wichtigen saudischen Ölpipeline entspannte zudem die Energiemärkte. In der zweiten Wochenhälfte gerieten die Obligationenmärkte unter Druck, was sich in steigenden Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen zeigte. Die Schweizerische Nationalbank bestätigte den Leitzins bei null Prozent, wobei die Inflation weiterhin moderat blieb. Zudem diskutierte der Ständerat strengere Kapitalvorschriften für die UBS, was den Druck auf die Aktie erhöhte. Für die kommende Woche stehen wichtige Wirtschaftsdaten wie der US-Arbeitsmarktbericht und Inflationszahlen im Fokus.

Beschreibung

Die Woche zeigte sich an den Finanzmärkten zweigeteilt. Zu Beginn sorgten positive Nachrichten aus dem Nahen Osten und neue KI-Euphorie für gute Stimmung. Besonders Meta stand im Fokus: Mit «Muse» stellte der Konzern einen persönlichen KI-Assistenten vor, der neben der Beantwortung von Fragen auch Aufgaben wie E-Mails, Terminplanung, Recherche und Transaktionen übernehmen soll. Die Anleger reagierten positiv, die Meta-Aktie legte rund 11 Prozent zu und unterstützte den Nasdaq auf dem Weg zu neuen Höchstständen. Zusätzlich entspannte die Wiederinbetriebnahme einer wichtigen saudischen Ölpipeline die Lage am Energiemarkt. Im Verlauf der Woche gerieten jedoch vor allem die Obligationenmärkte unter Druck. Die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen stiegen um rund 20 Basispunkte, ähnliche Bewegungen waren auch in Deutschland und der Schweiz zu beobachten. Gleichzeitig brachte das Treffen zwischen den USA und China kaum konkrete Fortschritte. Die US-Exportbeschränkungen für Hochtechnologie bleiben vorerst bestehen. Trotzdem schlossen die Aktienmärkte mehrheitlich im Plus. Besonders Technologiewerte waren gefragt: Der Nasdaq 100 gewann mehr als 2 Prozent, die europäischen Aktienmärkte rund 1 Prozent. In der Schweiz bestätigte die SNB den Leitzins erwartungsgemäss bei 0 Prozent. Die Inflation stieg im August auf 0,8 Prozent, liegt damit aber weiterhin im Bereich der Preisstabilität. Durch die steigenden Zinsen anderer Notenbanken vergrössert sich die Zinsdifferenz wieder, wodurch auch Zinserhöhungen in der Schweiz in den kommenden Monaten wahrscheinlicher werden. Bei den Schweizer Einzeltiteln stand die UBS im Fokus. Der Ständerat sprach sich für strengere Kapitalvorschriften aus, was den möglichen Kapitalbedarf der Bank erhöhen würde und die Aktie belastete. In der kommenden Woche richten sich die Blicke vor allem auf den US-Arbeitsmarktbericht sowie auf neue Inflationsdaten aus Europa und der Schweiz.

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