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Leidreiter rechnet: 89 Mio. € fehlen - und jetzt?

aus Inside Bremen · 26.09.2026 · 19 Min.

Worum es geht

Die Podcast-Episode behandelt die finanzielle Lage Bremens, die durch ein Defizit von 89 Millionen Euro geprägt ist. Piet Leitreiter, haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion Bürger in Wut, erklärt die Ursachen für die wiederkehrenden Nachtragshaushalte und kritisiert die knappe und riskante Haushaltsplanung des Senats. Besonders problematisch sind die steigenden Kosten für Beamtennachbesoldung, die defizitären staatlichen Gesellschaften wie Gesundheit Nord und der Flughafen Bremen, der sogar eine Insolvenz in Eigenverwaltung droht. Leitreiter fordert eine klare Priorisierung, bei der Pflichtaufgaben wie Gesundheitsversorgung und Bildung Vorrang vor ideologischen oder freiwilligen Projekten haben. Er warnt zudem davor, Investitionen nur zu verschieben, da dies langfristig teurer wird, und plädiert für eine solide, konservative Finanzplanung mit Reserven.

Beschreibung

89 Millionen fehlen – wer hat Bremens Haushalt gegen die Wand gefahren? Bremen hat ein Geldproblem. Ein gewaltiges. 89 Millionen Euro fehlen, gleichzeitig steigen die Ausgaben für Beamtennachbesoldung, Gesundheit Nord, den Flughafen und weitere staatliche Gesellschaften. Und der Spielraum für neue Schulden ist begrenzt. Ist das noch solide Haushaltspolitik oder schlicht Fehlplanung? Bei INSIDE BREMEN kritisiert Piet Leitreiter, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und haushaltspolitischer Sprecher der Fraktion BÜRGER IN WUT, die rotrotgrüne Bremer Finanzpolitik. Seine Kritik: Der Senat verplane den letzten Cent, kalkuliere Risiken zu knapp und verschiebe notwendige Investitionen, statt strukturell zu sparen. Besonders brisant: Beim Bremer Flughafen drohen massive finanzielle Probleme. Leitreiter kritisiert zudem, dass selbst der Controlling-Ausschuss der Bürgerschaft wichtige Informationen offenbar nicht rechtzeitig erhält. Doch wo soll Bremen jetzt sparen? Leitreiters Antwort ist klar: 'Erst die Pflicht, dann die Kür.' Polizei, Schulen, Justiz und Infrastruktur müssten Vorrang haben. Freiwillige Leistungen und Zuwendungen dagegen müssten angesichts leerer Kassen auf den Prüfstand. Warum braucht Bremen immer wieder Nachtragshaushalte? Wer trägt die Verantwortung für die Millionenlöcher? Und wie lange kann sich Bremen eine Politik leisten, die laut Leitreiter den Mangel nur verwaltet? Eine kontroverse Folge über 89 Millionen Euro, leere Kassen und die Frage, wofür Bremen sein Geld eigentlich ausgibt.

Themen

„Erst die Pflicht und dann die Kür.“