
Warum Siri deine Oma nicht versteht
aus Der Zukunftspodcast · 29.01.2020 · 30 Min.
Worum es geht
In dieser Podcastfolge spricht Professorin Martina Mara über die Roboterpsychologie und wie künstliche Intelligenz aus menschlicher Perspektive gestaltet werden sollte, um möglichst inklusiv und nutzerfreundlich zu sein. Es wird diskutiert, dass KI-Systeme wie Siri oder Alexa oft bestimmte Gruppen, etwa ältere Menschen oder Frauen, nicht ausreichend berücksichtigen, was zu Benachteiligungen führen kann. Kulturelle Unterschiede in der Akzeptanz von Robotern, insbesondere im Vergleich zwischen Japan und Europa, werden ebenfalls thematisiert. Mara betont die Notwendigkeit von mehr Diversität in der Technologieentwicklung, um diskriminierende Effekte zu vermeiden und die Bedürfnisse aller Nutzergruppen zu adressieren. Abschließend wird auf die Bedeutung eines gesellschaftlichen Diskurses hingewiesen, um positive Zukunftsbilder mit KI zu gestalten und ethische Rahmenbedingungen zu schaffen.
Beschreibung
Martina Mara ist Professorin an der JKU und beschäftigt sich u.a. mit Roboterpsychologie. Was das ist und warum künstliche Intelligenz bisher vor allem bestimmten Personengruppen dient, während sie andere vernachlässigt, erfahrt ihr im neuen Zukunftspodcast.
Themen
- Roboterpsychologie und menschliche Perspektive auf KI
- Kulturelle Unterschiede in der Akzeptanz von Robotern
- Diversität und Inklusion in der KI-Entwicklung
- Diskriminierung durch KI-Systeme und ethische Herausforderungen
- Zukunftsperspektiven und gesellschaftlicher Diskurs zu KI
„Wir brauchen mehr Sprachaufnahmen von Omas. Auch schon Opas und da gibt's auch Initiativen mittlerweile außer diesen oberösterreichischen Verein für Mühlviertler Seniorinnen und Senioren Sprachaufnahme.“