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Deutscher Plan für Fossilen-Ausstieg, Extremwetterkongress im Hamburg, AfD-Wähler*innen und E-Autos

aus klima update° - der Nachrichten-Podcast von taz und klimareporter° · 25.09.2026 · 16 Min.

Worum es geht

Die Bundesregierung präsentierte einen Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien bis 2045, der zwar die bisherigen Klimaziele bestätigt, aber keine neuen verbindlichen Etappenziele für Öl und Gas enthält. Parallel fand in Hamburg der Extremwetterkongress statt, bei dem der Weltrisikobericht vorgestellt wurde, der Stürme als die wirtschaftlich teuersten und nach Hitze und Erdbeben tödlichsten Extremwetterereignisse identifiziert. Dabei wurde betont, dass das Katastrophenrisiko stark von der sozialen und wirtschaftlichen Lage der betroffenen Regionen abhängt. Zudem zeigte eine Studie der Universität Freiburg, dass in Regionen mit höherem AfD-Wähleranteil die Verbreitung von E-Autos und Photovoltaikanlagen langsamer wächst, was die Energiewende vor Ort ausbremst. Insgesamt verdeutlicht die Episode die Herausforderungen und politischen Widersprüche beim Klimaschutz in Deutschland.

Beschreibung

Diesmal mit Katharina Schipkowski und Susanne Schwarz. Die Bundesregierung hat einen Plan zum Ausstieg aus fossilen Energien vorgestellt. Darin finden sich erstaunliche Erkenntnisse, die sich in der Politik von Schwarz-rot ansonsten kaum spiegeln. In Hamburg haben sich zahlreiche Meteorolog*innen und Klimafachleute auf dem Extremwetterkongress getroffen. Unter anderem wurde der diesjährige Weltrisikobericht vorgestellt. Der zeigt: Stürme sind die teuersten Extremwetterereignisse - und nach Hitze und Erdbeben die tödlichsten. Trotzdem gibt es die größten Katastrophen gar nicht unbedingt in den Ländern, die Stürmen stark ausgesetzt sind. Forschende der Universität Freiburg haben untersucht, wie die Verbreitung von emissionsarmen Technologien mit politischen Entwicklungen zusammenhängt. Ihre Studie zeigt, dass E-Autos und Photovoltaikanlagen in Kommunen mit hoher Unterstützung für die Alternative für Deutschland im Durchschnitt weniger verbreitet sind. Dabei geht es nicht um das politische Programm der Partei - ihre Wähler*innen verzichten aber persönlich oft darauf, von den Vorteilen der Energiewende zu profitieren. - Das klima update° wird jede Woche von Spender:innen unterstützt. Wenn auch du dazu beitragen willst, geht das HIER https://www.verein-klimawissen.de/spenden. Wir danken hier und jetzt - aber auch noch mal namentlich im Podcast (natürlich nur, wenn ihr zustimmt).

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