
#16 | Ausgeschlafen? Was Schlaf mit Leistung und Gesellschaft macht
aus 1002 Meinungen – der IMAS Wirtschafts- und Gesellschaftspodcast mit Markus Raml und Paul Eiselsberg · 16.11.2025 · 21 Min.
Beschreibung
Wie viele Stunden Schlaf brauchst du wirklich – und was sagt das über deine Leistungsfähigkeit, deine Laune und sogar über unsere Demokratie aus? In dieser Folge sprechen Markus Raml (Steuerberater & Unternehmer) und Paul Eiselsberg (Meinungsforscher) über Schlaf als unterschätzten Performance-Faktor – für jeden Einzelnen und für die Gesellschaft. Die wichtigsten Punkte: • 7,2 Stunden: So lange schlafen die Österreicher im Schnitt unter der Woche – am Wochenende deutlich mehr, das Ideal liegt bei ~8 Stunden. • Qualität vor Quantität: 50 % schlafen durch, 28 % wachen einmal auf, 18 % mehrmals – vor allem Belastete schlafen schlechter. • Was stört: spätes Training, schweres Essen, Alkohol, vor allem Bildschirmzeit direkt vor dem Zubettgehen. • Der größere Kontext: Krisen, Inflation, demografischer Wandel und hoher Digital-Takt setzen uns zu – und wandern nachts mit ins Bett. • Das „Schneckenhaus-Phänomen“: Rückzug ins Private, weniger Debatten und seltenerer Stammtisch – das schwächt Austausch, Zusammenhalt und Demokratiekultur. • Praxis-Tipps: Abendroutine statt Doomscrolling, frische Luft, leichte Kost, kein Spät-Sport, erste Schlafphase schützen – für mehr Energie, Fokus und Optimismus. Warum das wichtig ist:Guter Schlaf ist kein Luxus, sondern die Grundlage für Leistungsbereitschaft, Innovationskraft und Lebenszufriedenheit. Ausgeschlafene Menschen treffenbessere Entscheidungen – im Unternehmen ebenso wie im Ehrenamt, in Vereinen oder der Lokalpolitik. So wächst individuelles Wohlbefinden zu gesellschaftlicher Stärke. Hör rein und nimm dir mit:• Was dir heute Nacht wirklich hilft• Wie Daten & Alltagserfahrung zusammenpassen• Warum „gut ausgeschlafen“ auch „gut zusammenleben“ bedeutet. Schreib uns deine Gedanken zur Folge – und welcheRoutinen bei dir funktionieren. Raus aus dem Schneckenhaus. Rein ins Gespräch.