
Nach der Sturzflut in Nepal - wie geht es den Menschen vor Ort, wenn die Medien kaum noch berichten?
aus Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz · 24.09.2026 · 21 Min.
Worum es geht
Die Episode beleuchtet die Situation in Nepal und Tibet einen Monat nach der verheerenden Sturzflut, die ganze Dörfer zerstörte und viele Menschenleben forderte. Während die Medienberichterstattung schnell abnahm, sind die Auswirkungen für die Betroffenen weiterhin präsent, insbesondere in schwer zugänglichen Bergregionen. Die Reporterin schildert, wie die Menschen mit der Trauer umgehen, welche Herausforderungen der Wiederaufbau mit sich bringt und wie internationale Organisationen vor Ort unterstützen. Zudem wird die Frage diskutiert, wie die nepalesische Gesellschaft mit der Gefahr weiterer Katastrophen umgeht und welche politischen Forderungen im Kontext des Klimawandels gestellt werden. Die Episode vermittelt einen tiefen Einblick in die komplexe Lage und die vielfältigen Emotionen der Menschen vor Ort.
Beschreibung
Einen Monat ist es her, dass gigantische Wasser- und Geröllmassen in Nepal und Tibet ganze Dörfer unter sich begraben haben. Für ein paar Tage lief diese Katastrophe auf allen Kanälen, mittlerweile aber ist die mediale Aufmerksamkeit der Medien längst weitergezogen. Unsere Korrespondentin für Indien und Südasien ist vor einigen Tagen nach Nepal gereist, um zu sehen, was von der Katastrophe einen Monat später noch zu spüren ist und um mit den Menschen darüber sprechen, wie es jetzt weitergeht. Wie geht man damit um, wenn die internationale Aufmerksamkeit nachlässt? Wie sieht der Wiederaufbau aus? Und was erlebt eine Reporterin, wenn sie einen Monat nach einer solchen Katastrophe dorthin reist, wo die Folgen noch überall sichtbar sind? Um diese Fragen dreht sich die aktuelle fernverbindung. taz-Auslandsredakteurin Judith Poppe spricht dafür mit der taz-Korrespondentin für Indien und Südasien, Natalie Mayroth. Diese Folge der fernverbindung wurde aufgezeichnet am 22.09.2026 um 16.00 MEZ.
Themen
- Sturzflut in Nepal und Tibet
- Folgen und Wiederaufbau nach der Katastrophe
- Umgang der Menschen mit Trauer und Verlust
- Mediale Aufmerksamkeit und internationale Hilfe
- Infrastruktur und Zugänglichkeit der betroffenen Regionen