
Ein Monat Sommer-Nieder-Arbeits-Preis - die ersten Erfahrungen
aus Der HochspannungsPodcast · 05.05.2026 · 29 Min.
Worum es geht
In der Episode wird die Einführung des Sommer-Niedrig-Arbeitspreises (SNAP) seit einem Monat analysiert, der es Haushalten ermöglicht, während der Sommermonate von April bis September täglich zwischen 10 und 16 Uhr 20 Prozent beim Netztarif zu sparen. Der Tarif wurde im Rahmen der Systemnutzungsentgeltverordnung eingeführt, um die Nutzung des Stromnetzes flexibler zu gestalten und die Produktion von Solarstrom in Spitzenzeiten zu entlasten. Zielgruppe sind hauptsächlich Haushalte auf der untersten Netzebene, die Strom aus dem Netz beziehen, wobei Energiegemeinschaften ausgenommen sind. Die Aktivierung erfolgt automatisch, wenn der Kunde zustimmt, oder durch manuelle Registrierung im Kundenportal. Es werden technische Herausforderungen bei der flächendeckenden Viertelstundenwertübermittlung durch die Smart Meter erläutert. Erste Kundenfeedbacks zeigen, dass die Akzeptanz hoch ist, aber die Steuerung des Verbrauchs noch optimiert werden kann. Für die Zukunft sind Änderungen im Tarifmodell sowie eine stärkere Fokussierung auf Leistungsspitzen geplant, um die Netzbelastung weiter zu steuern.
Beschreibung
Mit dem Sommer-Nieder-Arbeitspreis SNAP kann jeder Netzbenutzende von April bis September (täglich von 10 bis 16 Uhr) 20 Prozent beim Netztarif sparen. Wir erklären, was es mit dem neuen Tarif auf Sich hat, was und wem er etwas bringt, wie er angenommen wird und wie seine Zukunft aussehen könnte.
Themen
- Einführung des Sommer-Niedrig-Arbeitspreises (SNAP)
- Auswirkungen und Zielsetzung des flexiblen Netztarifs
- Technische Umsetzung und Messung der Verbrauchsdaten
- Teilnahmebedingungen und Nutzergruppen
- Zukünftige Entwicklungen im Stromtarif- und Netznutzungsmodell