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Mundhöhlenkrebs bei jungen Menschen – wenn Risikofaktoren fehlen

aus Wissen gegen Krebs · 29.04.2026 · 15 Min.

Worum es geht

In dieser Folge des Podcasts wird die Geschichte von Barbara Fountain erzählt, die mit 32 Jahren ohne die üblichen Risikofaktoren wie Rauchen oder Alkohol an Zungenkrebs erkrankte. Trotz anfänglicher Unsicherheit und einer langen Operation, bei der ein Viertel ihrer Zunge entfernt wurde, konnte sie sich gut erholen und lebt heute krebsfrei. Die Episode thematisiert die zunehmende Zahl junger Betroffener, insbesondere junger Frauen, und die Herausforderungen, die eine solche Diagnose im jungen Erwachsenenalter mit sich bringt, wie finanzielle Belastungen und Beeinträchtigung der Lebensqualität. Zudem werden aktuelle Forschungsansätze vorgestellt, darunter genetische Analysen und Medikamententests, die auf eine bessere Behandlung und frühzeitige Erkennung abzielen. Die Bedeutung einer frühzeitigen Abklärung bei anhaltenden Mundgeschwüren wird hervorgehoben, um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichen. Barbara Fountain hat zudem eine Organisation gegründet, um Betroffene zu vernetzen und die Forschung voranzutreiben.

Beschreibung

32, frisch verlobt und mitten im Aufbau ihrer eigenen Event-Firma – bis eine Diagnose alles verändert: Zungenkrebs. Barbara Fountain hatte nie geraucht, doch ein harmlos wirkendes Bläschen auf der Zunge entpuppte sich als Tumor. «Ich wusste nicht einmal, dass es das gibt», sagt sie. Fälle wie ihrer nehmen zu, besonders bei jungen Frauen, und das unabhängig von Alkohol- oder Tabak-Konsum, erklärt HNO-Spezialist Patrick Bergsma vom Inselspital Bern. Er forschte mit Unterstützung der Krebsforschung Schweiz zu diesem Thema. In der Schweiz erkranken jährlich rund 1200 Menschen an Mundhöhlenkrebs. Barbara Fountain hat inzwischen «Young Tongues» gegründet, um Betroffene weltweit zu vernetzen. Wie es ihr heute geht, erzählt sie in der aktuellen Folge von «Wissen gegen Krebs».

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