
200 Minuten im Ausnahmezustand: Die Geiselnahme beim Bankraub in Linz
aus Spur der Verbrechen - Oberösterreichs spektakulärste Kriminalfälle · 01.09.2024 · 52 Min.
Worum es geht
Am 9. Mai 2003 überfällt ein bewaffneter Mann eine Bankfiliale auf der Linzer Landstraße und nimmt zehn Personen als Geiseln. Die Geiselnahme dauert über 200 Minuten und stellt eine der spektakulärsten Kriminalfälle Oberösterreichs dar. Die Folge analysiert die Tat, die Hintergründe des Täters, der unter anderem Spielsucht und Geldnot als Motiv hatte, sowie die polizeilichen Ermittlungen und das Gerichtsverfahren. Experten aus Staatsanwaltschaft, Justiz und Polizei erläutern die Abläufe und Herausforderungen bei der Bewältigung eines solchen Ausnahmezustands. Zudem wird auf die psychischen Folgen für die Opfer und die Bedeutung von Nachsorge eingegangen.
Beschreibung
Am 09. Mai 2003 steht Linz für drei Stunden und 20 Minuten vor Angst still: Mit den Worten: “Das ist ein Überfall! Geld her!” beginnt gegen 12.00 Uhr, in einer Bankfiliale auf der Linzer Landstraße, einer der spektakulärsten Bankraube Oberösterreichs, den es in dieser Größenordnung seitdem nicht mehr gegeben hat. Der Täter ist bewaffnet, eine junge Kundin kann aus der Filiale fliehen und berichtet der Polizei, dass der Räuber zweimal auf sie geschossen habe. Nachdem sich eine schnelle Flucht als unmöglich erweist, nimmt der bewaffnete Bankräuber zehn Personen in der Bank als Geisel. Was für die Geiseln folgt, sind 200 Minuten der Ungewissheit und Angst. In dieser Folge bespricht Life Radio Reporterin Christina Linecker die Geiselnahme beim Bankraub in Linz mit Staatsanwältin Ulrike Breiteneder, Richter Walter Eichinger und Ermittlungsleiter der Raubgruppe vom Landeskriminalamt Oberösterreich, Matthias Hiesböck. Spur der Verbrechen ist ein Podcast von Life Radio und Christina Linecker. Ihr habt Feedback, Fallvorschläge oder Fragen? Schreibt uns eine Nachricht an podcast@liferadio.at
Themen
- Bankraub in Linz 2003
- Geiselnahme in Bankfiliale
- Täterbiografie und Motiv
- Polizeiliche Ermittlungen und Verfahren
- Auswirkungen auf Opfer und Justiz