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Demokratiegefährdung in Ost- und Westdeutschland. Eine nach wie vor geteilte Geschichte?

aus L.I.S.A. Wissenschaftsportal Gerda Henkel Stiftung · 13.04.2026 · 105 Min.

Beschreibung

Die vierte Veranstaltung der „Montags­debatte im Wintersemester 2025/26“ wid­met sich der Frage, ob West- und Ostdeutsch­land auseinan­der­driften. Rechte Proteste und AfD-Erfolge, Verständ­nis für Putin und der Aufstieg des „BSW“ in Ostdeutschland werfen die Frage auf, ob „der Osten“ langfristig „anders bleibt“ oder sich hier eher gesamtdeutsche Trends abzeichnen. Welche Rolle spielen dabei bisherige Geschichts­politik, zeit­geschicht­liche Erinnerungs­kultur, aber auch historische Prägungen in Ost und West? Der Schriftsteller Marko Martin und die Politikwissenschaftlerin Julia Reuschenbach (Uni­ver­si­tät Hamburg) diskutieren mit Irmgard Zündorf (Leibniz-Zentrum für Zeit­histo­rische Forschung Potsdam) die Bedeutung der Sozialisation in der DDR und der Bundes­republik Deutschland sowie Erfahrungen mit der gesellschaftlichen und politischen Trans­for­ma­tionen nach 1990. Was bedeuten die aktuellen Ent­wick­lun­gen mit ihrer Zer­splitte­rung des Partei­en­systems für perspektivische demokratische Weichen­stel­lun­gen? Ist die Geschichts­politik und der Umgang mit den Diktatur­er­fah­run­gen noch zeitgemäß?