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Let's Talk Business: Was wir kommunikativ von Elon Musk lernen können – und was nicht #30

aus Let's Talk Business – Wissenschaftspodcast der BFH Wirtschaft · 27.04.2026 · 14 Min.

Worum es geht

In der Episode wird die Kommunikationsstrategie von Elon Musk anhand umfangreicher Tweet-Analysen von Dorothee Winkler vorgestellt. Anfangs war Musk bei den Linken sehr beliebt, da er sich für Klimaschutz und nachhaltige Technologien einsetzte, während er bei den Rechten aufgrund seiner Subventionen für Elektroautos eher negativ wahrgenommen wurde. Mit der Wahl von Donald Trump und später Biden änderte sich sein Kommunikationsstil: Musk betreibt sogenannten 'robusten CEO-Aktivismus', bei dem er ideologisch jongliert, um beide Seiten anzusprechen, was ihn in der Öffentlichkeit neutraler erscheinen lässt. Seit 2020 hat sich seine Haltung jedoch deutlich verschoben, er positioniert sich zunehmend populistisch, kritisiert Medien und unterstützt rechte Positionen, was zu einer Polarisierung führt. Die Episode zeigt, dass CEOs durch strategischen Aktivismus gesellschaftliche Debatten beeinflussen können, aber auch Risiken bergen, wenn sie sich zu stark in politische Themen einmischen. Trotz kritischer Aspekte bleibt Musk eine komplexe Figur, deren Verhalten sowohl Innovation als auch problematische Machtverhältnisse widerspiegelt.

Beschreibung

Für die einen ist er visionärer Innovator, für die anderen Reizfigur: Elon Musk polarisiert wie kaum ein anderer Unternehmer. BFH-Professorin Dorothee Winkler hat Musks Tweets jahrelang analysiert. Was sie dabei herausgefunden hat, verrät sie im Podcast «Let’s talk business» der BFH-Wirtschaft.

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